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AW: Mittelalterliches Fest
Diesmal kam Rainer recht schnell und zielstrebig zurück, direkt auf sie zu. Er massierte immer noch seinen linken Zeigefinger, verlor aber kein Wort darüber.
„So, bist erlöst, ich mach dich los“
dann öffnete er das rostige Scharnier, klappte das Joch hoch.
Aufatmend richtete sich Anita auf, strich das Haar zurück und stemmte, immer noch breitbeinig gefesselt, beide Fäuste in den Rücken
„Ahhh tut das gut, alles klar bei dir ?“
sie sah ihn fragend an.
Rainer beantwortete ihre Frage mit einem freundlichen Lächeln. Offenbar nahm er ihr den Biss nicht allzu übel.
Anita atmete erleichtert auf, wenig später waren die Kälberstricke um ihre Fußgelenke gelöst.
Die Menge, die auf ein weiteres spektakuläres Ereignis gehofft hatte, zerstreute sich mürrisch schauend.
„Komm, wir gehen ein bischen zur Seite, es geht gleich weiter“
In seine Worte hinein hörte man Melanie laut und empört aufkreischen, dann die tiefe, ruhige Stimme von Jochen.
Die Leute blieben interessiert stehen, kamen wieder zurück.
Aus dem Bierzelt torkelte Melanie, sie erhielt offenbar noch einen weiteren, derben Schubs von hinten. Dann tauchte die große Gestalt des Landsknecht- Oberst auf.
„Weibstück, ich werd dich lehren, mit dem Wechselgeld zu betrügen“
„Das ist alles ein Irrtum, großer Herr“ winselte Melanie weinerlich
Anita biss sich auf die Lippen, verkniff sich ein Grinsen.
„Soldat, komm her“
Der Oberst zeigte auf Rainer und winkte ihn mit einer herrischen Handbewegung zu sich.
„An den Balken mit ihren Händen, ich lass die Rute auf dem Rücken dieses Luders tanzen“
„ GnaaDDDDEEEE. Herr, ich gib dir auch das Geld wieder“
kreischte Melanie auf.
Aber es half nichts, gegen die beiden Männer hatte sie keinen Change. Sie wurde ergriffen, beide Handgelenke wurden mit je einem dreckigen Seil umbunden, dann warfen die Landsknechte das Seil über einen stabil aussehenden Balken der Lagerkonstruktion und zogen sofort daran.
Melanie wurde mit weit auseinander gezogenen Armen in die Höhe gezerrt, konnte nur noch auf den Zehenspitzen stehen.
Ihr lautstarkes Jammern und Betteln lockte noch mehr Zuschauer an, der Platz füllte sich vor Anita, die nun einen Schritt zur Seite ging, um das Schauspiele ganz sehen zu können.
Jochen packte nun das Gewand der vor ihm hängenden jungen Frau und riss es derb nach unten.
Das weit geschnittene Sackleinen fiel nach unten, das ganze Gewand wurde aber von dem Gürtel um ihre Hüften gehalten, so dass sie nur barbusig in ihren Fesseln hing.
Ein Raunen ging durch die Menge, als sie die großen festen Brüste der Gefangenen zu Gesicht bekamen.
Grinsend stellte sich Jochen so neben sie, dass er den freien Blick nicht behinderte
„ja was haben wir den hier nettes?“
fragte er laut, während er Melanie an den Nippeln zu sich herzog.
„Lass mich los“
wetterte diese und versuchte, ihn anzuspucken.
Der Oberst wich lachend aus, dann gab er ihr mit der flachen Hand 2 kleine Klapse an den Busen.
Melanie versuchte sich wegzudrehen, konnte der tastenden Hand, die inzwischen im Tal ihrer Brüste angekommen war, nicht ausweichen. Ein kurzer, energischer Ruck, und der kleine, lederne Beutel zwischen ihren Hügeln fiel klimpernd zu Boden.
Der Oberst bückte sich, hob die kleine Geldkatze auf und steckte sie ein, dann ging er wortlos um die festgeschnallte Frau herum.
„Und nu zu dir, Weibstück. Ich werd dir jetzt Ehrlichkeit einbläuen“
Mit diesen Worten drehte er sie mit einem Ruck rum, packte ein Reisigbündel und versetzte der halb nackt vor ihm hängenden jungen Frau einen Hieb auf den nackten Rücken. Melanie zog die Schultern zusammen, wand sich und kreischte dann laut und schmerzerfüllt auf.
Aufreizend langsam ließ der Oberst seine Fingerspitzen über den geschundene Rücken gleiten, dann kam er einen weiteren Schritt näher. Mit einer schnellen Bewegung hatte er um Melanie herumgefasst und ihr von hinten fest an die linke Brust gegriffen.
„ IHHHH, ahhhh, lasst Eure Finger bei Euch“
protestierte Melanie empört. Lachen trat der Oberst zurück, griff wieder nach dem Reisigbündel
„Super Schau, die die beiden da abliefern“ raunte ein Mann neben Anita seiner Partnerin zu, dann gab er ihr einen recht lauten Klaps auf den Po.
„Au, eh was soll das denn hier in aller Öffentlichkeit, kannst nicht warten...? Und wieso Schau? Die wird durchgedroschen, siehst ja selber“
Melanie hatte nun schon unter lautem Heulen und Aufschreien den 4 ten Hieb einstecken müssen.
„Schau dir ihren Rücken mal genau an, der ist rot vom Sonnenbaden, nicht vom Reisigbündel....“
Der Oberst beließ es mit 5 Hieben, vielleicht hatten die lauten
„Gnade großer Herr, ich will es dir auch vergelten......“ ihn milde gestimmt. Jedenfalls winkte er Rainer wieder herrisch zu
„Soldat, mach das Weibstück los und komm mit ihr und diesem anderen liederlichen Stück ins Zelt. Die Gäste haben Durst und die Köchinnen haben Speise auf dem Feuer“
Anita schlängelte sich geschickt und unauffällig durch die gaffende Menge, dann ging sie mit den drei anderen Gewandträgern wieder Richtig Festzelt. Neben ihr lief Melanie, mit gierig glänzenden Augen ,das sackähnliche Gewand wieder züchtig hochgezogen. Im Gehen ließ sie ihre Hüften verführerisch schwingen und strahlte Jochen an.
Ganz kurz trafen sie die Blicke von Anita und Rainer, Anitas Augen bekamen einen weichen, verheißungsvollen Ausdruck.
Hinter den Vieren drängten sich die Gäste, die Blicke der meist männlichen Besucher ruhten auf 2 leicht schwingenden Hintern und halb bedeckten, schlanken, gebräunten Beinen.
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