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Begierde

Dieses Thema wurde 86 mal beantwortet und 11434 mal angesehen.

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  #21  
Alt 31.05.2013, 16:45
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Schroedinger Schroedinger ist offline
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AW: Begierde

Finsternis umgab sie als Helena erwachte. Der Horizont draussen war in ein mattes Licht getaucht, das nicht ausreichte, um ihr Schlafzimmer zu beleuchten. Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Verwirrt rieb sie sich die Augen und versuchte, einen klaren Kopf zu bekommen. Sie fühlte sich wie ein halb zerdrückter Käfer.
Was hat mich geweckt? Das war eine leichtere Frage für den Anfang.
Helena horchte in sich hinein. Ihr Schoss pochte, was sie verwunderte, schliesslich war sie so gar nicht der Typ für morgendliche Erregung, aber das war es nicht. Wahrscheinlich hatte der Hunger sie geweckt. Ihr Magen zog sich immer wieder zu einem kleinen, schmerzhaften Ball zusammen und rebellierte lautstark.
Um die Uhrzeit zu überprüfen tastete sie auf ihr Nachtkästchen, auf dem ihr Funkwecker stehen musste. Dabei stiess ihre Hand gegen einen metallenen Gegenstand, der scheppernd zu Boden fiel. Was? Helena erschrak. Inzwischen hatten sich ihre Augen einigermassen an die Dunkelheit (und ans wach sein) gewöhnt und sie konnte die verwischten Umrisse eines Himmelbetts erkennen.
Da fiel ihr alles wieder ein.
Sie befand sich im Turmzimmer von Sinthoras' Haus und vermutlich war sie schon wach, da sie gestern bereits vor Einbruch der Dunkelheit erschöpft ins Bett gesunken war. Für ihre Erregung sorgte der Zaubertrank, dessen Wirkung noch immer nicht abgeklungen war. Heute war Sonntag und das bedeutete, dass sie eine Entscheidung treffen musste. Entweder, sie verlangte, nach Hause fahren zu dürfen, was bedeutete, dass der Ball vorüber war und Cinderella wieder zu ihrem langweiligen, alten Selbst zurückkehren musste oder sie blieb. Margret hatte ihr angeboten, hier eine neue Heimat zu finden. Die Frage lautete lediglich: Konnte sie das?
Ihr knurrender Magen riss sie aus ihren Gedanken. Helena schwang die Beine aus dem Bett und nahm sich vor, sich ein Frühstück zu suchen. Bestimmt würde niemand etwas dagegen haben, wenn sie irgendwelche Reste vom Vortag ass, um ihren Hunger zu stillen. Halb verfluchte sie sich dafür, dass sie gestern am Rückweg in ihr Zimmer nicht nach Lichtschaltern Ausschau gehalten hatte. Der Gedanke, im Dunkeln durch dieses eigenartige Haus zu schleichen, gefiel ihr gar nicht. Misstrauisch warf sie einen letzten Blick auf die unschuldig aussehenden Stoffbahnen, die vom Himmelbett herab hingen - wirklich, in ihrer ersten Nacht hier hatten die Dinger sie von ganz allein gefesselt! Dann stand sie auf.
Barfuss tastete sie sich durch ihr Zimmer, fand die richtige Tür und tapste vorsichtig die in pechschwarzer Finsternis liegenden Treppenstufen nach unten. Ihre zu hohen Schuhe nahm sie mit. Es würde niemandem damit geholfen sein, wenn sie sich auf ihrem Weg die Beine brach.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte sie endlich Margrets Küche. Probehalber suchte sie direkt am Eingang des Raumes nach dem Lichtschalter - und fand ihn tatsächlich. Grell flammte die Deckenbeleuchtung auf und Helena kniff geblendet die Augen zusammen. Sie legte ihre Schuhe am Boden ab, dann begann sie, durch die hochmodernen Schränke zu stöbern. Zuerst fand sie allerlei Kochzubehör, bei dem sie Grossteils nicht den blassesten Schimmer hatte, wofür man es gebrauchen könnte. Auch auf einen grossen Geschirrspüler, der mehr gekostet haben musste, als sie in einem Monat verdienen konnte, stiess sie. Ganz schwach regte sich der Ärger in ihr; Margret bekam sogar einen Geschirrspüler - sie hingegen noch nicht mal eine einfache Taschenlampe!
Bald fand sie auch die Lebensmittel. Ganze Berge davon. In dieser Küche gab es mehr Auswahl, als in so manchem kleinen Lebensmittelgeschäft.
Da sie unsicher war, was sie haben durfte und was nicht, wählte sie das restliche Gebäck von gestern, Butter, eines von drei verschiedenen Honiggläsern und erhitzte sich Milch am Herd, um sich einen Kakao anzurühren. Die Kaffeemaschine jagte ihr zu grossen Respekt ein mit ihren vielen Tasten und dem Fach für ganze Bohnen, daher wagte sie sich nicht an sie heran.
Nach längerer Zeit, als sie vermutet hätte, sass sie auf einem der zwei Barhocker, die unter eine kleine Theke am Rand der Küche geschoben waren und freute sich über ihr rustikales Frühstück. Beinahe fühlte sie sich wie daheim. Helena liess die schuhlosen Beine baumeln, wünschte sich sehnlichst etwas zum Anziehen herbei und fragte sich, was der Tag wohl bringen mochte.
Sie hatte so viele Fragen! Und dann war da natürlich noch die lebensverändernde Entscheidung, der sie sich stellen musste. Was sollte sie nur tun? Was war die richtige Entscheidung?
Draussen war inzwischen die Sonne aufgegangen, bald schon schickte sie ihre ersten, sanften Strahlen durch ein grosses Fenster herein.
Konnte sie hier wirklich glücklich werden?


Helena sass noch immer grübelnd über ihrem Kakao als Margret die Küche betrat, ihr den Arm um die Schultern legte und ihr einen Kuss auf die Wange gab. „Guten Morgen, hast du gut geschlafen“ begrüsste sie sie. „Wie ein Stein“ erwiderte Helena „wenn ich nur nicht so einen Hunger gehabt hätte. Ist das OK das ich mir einfach was genommen habe?“
„Aber sicher doch“ bestätigte Margret während sie Kaffeemaschine einschaltete „und für den Fall das du bleibst, nimm was du willst. Nur wenn wo ein roter Klebezettel drauf ist, dann brauche ich das noch zum Kochen. Und wenn etwas alle ist oder du etwas gerne haben möchtest, schreib es einfach auf den Block da vorne. Möchtest du auch Kaffee oder bleibst du lieber bei Kakao?“
„Eigentlich lieber Kaffee“ kam es etwas verlegen über Helenas Lippen „ich wusste nur nicht wie ich diese Hightech Maschine einschalten sollte. Mit so was habe ich nicht gerechnet. Ich hab ja noch nicht mal eine Taschenlampe in meinem Zimmer“.
„Sinthoras hat es nicht so mit der Elektrizität. Er hält sie nicht für zuverlässig. Und dabei ist er es der immer wieder für Störungen verantwortlich ist “ Margret öffnete eine Schublade und holte mit zwei Fingern einer faustgrossen Kristall heraus und reichte ihn Helena „So einer muss auch in deiner Nachttischschublade liegen. Hat Yvonne ihn dir nicht gezeigt?“
„Nein, hat sie nicht“ Helena hielt die Hand auf. „Aber nicht fallen lassen“ ermahnte Margret und gab ihn ihr. Sofort sendete der Stein ein warmes, helles Licht aus. „Was ist das denn“ fragte Helena verdutzt.
„Das ist Magie“ Margret hatte inzwischen zwei Kaffeebecher, Zucker, Milch und eine Flasche Weinbrand auf den Tisch gestellt und wartete darauf dass der Kaffee fertig wurde. „Du hast doch keine Angst vor Magie?“
Helena wusste nicht was sie darauf sagen sollte.
Yvonne kam in dem Moment in die Küche. Mit Jeans, Shirt und flachen Schuhen bekleidet ging sie zu der Köchin und begrüsste sie mit einem Kuss auf die Wange. „Das Übliche?“ fragte sie knapp. „Wenn Helena nichts Besonderes will, schon“
„Ich hole Brötchen. Willst du was Besonderes haben?“ fragte die Französin während sie Helena dem Arm um die Schultern legte und auch sie küsste und ihr ein „du warst gestern grossartig“ ins Ohr flüsterte. Völlig verwirrt über Yvonnes Anspielung und die Lust, die in ihr wieder stärker wurde, brachte sie nur ein „nein, nur das Übliche“ heraus.
Yvonne verlies die Küche und Helena spielte in Gedanken vertieft mit dem Lichtkristall.
Ein tiefes Brummen rief sie in die Wirklichkeit zurück und sie schaute fragend zu Margret.
„Yvonnes Corvette“ klärte die Köchin sie auf während sie Kaffee einschenkte und sich einen kräftigen Schluck Weinbrand dazu goss „sie liebt diesen alten Boliden und verbringt fast mehr Zeit mit ihm in ihrer Werkstatt als mit Sinthoras im Bett. Auch einen Schuss? Das weckt die Lebensgeister“.
„Und ich hab nicht einmal mehr mein Handy“ beschwerte sich Helena als die Küchentür unsanft aufgestossen wurde. May kam wortlos herein, holte sich einen Becher, füllte ihn mit Kaffee und wollte zur Hintertür die zum Garten führte.
„May“ rief Margret ihn nach „holst du bitte Helenas Handtasche“. Die kleine Thai machte auf dem Absatz kehrt und verschwand.
„Was war das denn?“ wollte Helena wissen. „Das war der grösste Morgenmuffel den es gibt“ lachte Margret „vor der dritten Tasse Kaffee brauchst du sie erst gar nicht ansprechen. Und mach dir keine Gedanken wegen deinem Zimmer. Wenn du bleibst kannst du es dir einrichten wie du willst, sogar mit elektrischen Lampen. Wir haben nämlich auch Strom für Fernseher und Computer und so, WLAN und Satellit. Wir sind nicht von Gestern“.
May kam zurück, stolperte über Helenas Schuhe und stellte ihr die Handtasche wortlos hin und verschwand in den Garten.
Helena kontrollierte sofort den Inhalt, nahm ihr Handy und stellte verblüfft fest dass sie ein Netz hatte. Dann verfinsterte sich ihre Miene. Niemand hatte versuch anzurufen, keine SMS. Auch in ihrem Mailpostfach war nur der übliche Müll. Nur bei Facebook fand sie auf der Seite ihrer besten Freundin ein paar Kommentare zu einer ihrer Partys am letzten Freitag. `Na prima, und warum hat mir keiner Bescheid gesagt? ` Fragte sie sich.
„Für wen war das denn“ lachte Margret und zog das Pfefferspray aus ihrer Handtasche „doch nicht etwa für Sinthoras“ Helena nickte ertappt „ich wüsste doch nicht…“. „ Damit kannst du ihn nun mal wirklich nicht beeindrucken. Das nimmt er als Mundspray, oder wenn ihm das Essen zu laff ist“.
„Hab ich mir auch schon gedacht“ gab Helena kleinlaut zu „und das er kein Mensch ist auch. Aber was ist er dann?“
Margret wurde plötzlich wieder ganz ernst. Die Heiterkeit, mit der sie den Morgen erfüllt hatte war wie weggeblasen. Sie nippte an ihrem Kaffee. Auch Helena nahm einen kräftigen Schluck und stellte fest dass er mehr nach Weinbrand als nach Kaffee schmeckte.
„Weisst du, mein ****“ begann sie“ als ich so jung wie du war sagten die Leute er wäre ein Dämon und stammte direkt aus der Hölle“.
„Ein Dämon, auch ja“ meinte Helena spöttisch „haben die nicht Hörner auf dem Kopf, einen Pferdefuss und Fledermausflügel?“
„Ja, ein Dämon“ bestätigte die Köchin „eine bessere Bezeichnung gibt es nicht. Und wer hätte mich besser durch die Zeit bringen können, durch Naturkatastrophen, Hungersnöte, Kriege, Epidemien und die Inquisition als ein Dämon?“
Margret wurde ganz still als sie weiter sprach „niemand kann ihn aufhalten. Ganze Armeen haben sie gegen ihn in den Tot gehetzt, Städte hat er aus Rachen dem Erdboden gleich gemacht, ganze Völker vernichtet er bis keiner mehr da war, der sich noch an ihn erinnern konnte und wir endlich unsere Ruhe fanden“. Tränen rannen ihr über das Gesicht „man muss die Menschheit nicht vor ihm schützen, mein ****.
Er ist schon immer hier, wie er sagt, und wird noch da sein wenn es uns nicht mehr gibt. Und daran wird er keine Schuld tragen. Das machen wir schon alleine.
Man muss ihn vor der Menschheit schützen damit er keinen Grund bekommt sich gegen uns zu stellen“.
„Und warum soll ich das übernehmen?“ fragte Helena „warum hat er mich dazu gewählt?“
„Warum hat er vor vierhundert Jahren das kleine, dreckige, blutende, fast schon tote Mädchen nicht einfach wieder in den Brunnen geworfen? Er ist ein Dämon und Mitgefühl ist ihm in der Regel fremd“ konterte Margret und um das Thema zu beenden fügte sie hinzu „komm, lass uns den Tisch im Garten fürs Frühstück decken. Yvonne muss gleich wieder da sein. Und zieh deine Schuhe wieder an“.


Missmutig schlüpfte Helena in die hohen Riemchenschuhe. "Warum muss ich die eigentlich tragen?", fragte sie verstimmt und wunderte sich, dass sie bei all diesen Neuigkeiten überhaupt den Nerv dazu hatte, sich wegen so einer Nichtigkeit Gedanken zu machen.
Die Köchin zog beide Augenbrauen nach oben und schaffte es trotzdem, streng auszusehen. "Weil es Sinthoras so gefällt", antwortete sie und reichte Helena mit diesen Worten ein schwer beladenes Tablett. Sie hielt ihr die Tür auf, nahm ihrerseits einen Stapel Polstergarnituren und folgte ihr dann nach draußen in den Garten. Sorgfältig verlegte, pastellfarbene Steinfliesen führten direkt zu einem kleinen Holztisch, der unter einem ausladenden Nussbaum stand. Rundherum waren zwanglos ein paar Stühle aufgestellt und ganz in der Nähe stand eine steinerne Vogeltränke. Das ganze Arrangement strahlte lieblichen Frieden aus. Die Rückseite des Hauses samt Küchengarten und Rasenfläche sah ganz anders aus, als es die verwahrloste Vorderfront hätte vermuten lassen. Routiniert verteilte Margret die Sitzgarnituren - sie waren rot-weiß kariert, wie Helena belustigt feststellte - und breitete ein weißes Leinentischtuch über dem Holztisch aus. Mit einer knappen Geste bedeutete sie Helena, dass sie ihr Tablett nun abstellen konnte.
"Fängst du schon mal mit Tischdecken an, bitte? Ich muss nochmal schnell in die Küche..."
"Ja, sicher."
Ganz in Gedanken vertieft faltete Helena die Servietten. Netterweise nahmen sie das rot-weiße Karomuster der Stoffgarnituren wieder auf und sorgten so für eine Harmonie der Wiederholung. Wer in diesem Haus hatte wohl eine Vorliebe für altmodischen Landhausstil und hatte es geschafft, sich hier durchzusetzen?
Immer wieder hörte sie Margrets Worte, versuchte, ihnen einen Sinn zu geben. Magie? Dämonen? Unsterblichkeit? Ja, sicher, als kleines Mädchen hatte sie von einer Welt voller Magie geträumt - diese Wünsche waren wohl aus demselben Traum geboren worden, wie der vom Märchenprinz mit weißem Pferd und Schloss, der sie gegen böse Dämonen verteidigte, aber nun war sie erwachsen und es war von ihr erwartet worden, dass sie solche närrischen Ideen verwarf. Aber was half ihr das Erwachsensein, wenn ihre Träume sie einholten?
Sie begann, das Besteck am Tisch zu verteilen.
Aber war das hier nicht eher ein Alptraum? Der Prinz in dieser Geschichte stand am verkehrten Ende der Skala - anstatt sie vor Dämonen zu beschützen, war er selbst einer und ein ganz schön dunkler noch dazu. War es das, was sie Erwachsenwerden nannten? Nicht, dass man sich von seinen ****heitswünschen trennte, sondern dass man feststellte, dass jede Medaille zwei Seiten hatte und man nicht immer aussuchen konnte, welche davon man gerne hätte? Es war ja für sich genommen schon mal verrückt, dass sie überhaupt darüber nachdachte, ihren Platz in Sinthoras kleiner "Familie" einzunehmen.
Die vielen Becher und Gläser am Tablett stellten sie vor eine Herausforderung, die sie zwang, ihre Gedanken zu unterbrechen. Wo gehören die denn alle hin? Helena blinzelte verwirrt. In dem Moment tauchte Margret wieder auf, stellte ein zweites, riesiges Tablett auf den Tisch und rette sie: "Schau, ich zeige dir, wie du sie aufstellen musst", schnell hatte sie die Trinkgefäße richtig aufgestellt, "und beim Besteck solltest du auch darauf achten, wo du was hinlegst. Links liegen die Gabeln, rechts Messer und Suppenlöffel, wenn es welche gibt. Oben kommt das Dessertbesteck hin oder auch die Kaffeelöffel..." noch während sie sprach, brachte sie alles in die Ordnung, die sie haben wollte.
Helena beobachtete sie genau. "Wie soll ich mir das mit dem Dessertbesteck merken? Ich meine, was wohin zeigt?"
"Ganz einfach", Margret grinste schelmisch und sah damit auf einen Schlag um die Hälfte jünger aus, "er liegt über ihr. Der Löffel liegt über der Gabel..."
Verdattert starrte Helena sie an. Hatte hier denn auch wirklich alles mit Sex zu tun?
Das laute Brummen eines Autos unterbrach ihr Gespräch.
"Ah, sehr gut, Yvonne kommt heim. Sei so gut und lauf ihr entgegen, bestimmt freut sie sich, wenn du ihr beim Tragen hilfst."
Mit dem unguten Gefühl, dass die Köchin nur verhindern wollte, dass sie am Esstisch noch mehr Chaos veranstaltete, machte Helena sich auf den Weg.
Sinthoras Familie. Der Gedanke war gar nicht so falsch gewesen. Die Frauen verhielten sich untereinander wie Familienmitglieder. Die Herzlichkeit, die sie einander entgegen brachten und schnell auch ihr geschenkt hatten, war ergreifend. Vielleicht wäre ein Leben unter dem Dach des bösen Dämons Sinthoras doch nicht so schlecht?
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  #22  
Alt 01.06.2013, 13:30
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Schroedinger Schroedinger ist offline
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AW: Begierde

Helena lief durch die Halle zur Vordertür als Sinthoras plötzlich, ganz in schwarzem Leder gekleidet, aus einem Schatten trat und sie fast in ihn hinein rannte. „Guten Morgen, schöne Helena“ sprach er sie unvermittelt an.
Helena Herz raste, Adrenalin schoss ihr ins Blut. „Verzeiht“ stammelte sie „ich hab euch nicht kommen sehen“. „Beruhigt euch. Es ist alles Gut“ beschwichtigte er sie und legte seine Hände auf ihre Schultern worauf sich ihr Herzschlag sofort wieder normalisierte. „Ich war euch vielleicht ein bisschen zu nahe als ich die Halle betrat. Wir sollten miteinander reden. Von euch aus findet ihr wohl nicht den Mut dazu und das, obwohl euch die Zeit langsam knapp wird. Ihr müsst euch entscheiden“.
Sinthoras legte ihr einen Arm um die Taille und geleitete Helena in die obere Etage. „Die Räumlichkeiten auf der rechten Seit beanspruche ich für mich“ erklärte er ihr „ dort sind meine Bibliothek, mein Arbeitszimmer, mein Bad und mein Ankleidezimmer. Die Zimmer auf der anderen Seite gehören Margret, May und Yvonne“.
Vor der Tür des Arbeitszimmers blieb er stehen und öffnete sie für Helena um sie eintreten zu lassen. Als sie hörte wie die Tür hinter ihr wieder ins Schloss fiel drehte sie sich erschrocken um. Da war nur ein Regal das sich über die ganze Wand erstreckte und sogar links und rechts um die Ecken herum bis zu zwei Türen gebaut war die wohl in die Räume nebenan führten. Es war angefüllt mit allerlei Gefässen und seltsamen Gerätschaften, nur eine Tür war nicht zu sehen. „Wie sind wir hier hinein gekommen“ fragte Helena etwas verängstigt.
„Die Tür ist hinter dem Regal“ klärte er sie schnell auf. Ihre Verunsicherung bemerkte er sofort, und sie erregte ihn „aus Platzgründen, nicht um sie zu verbergen“.
Helena drehte sich nach links „Und was ist da“ fragte sie mit einem Kopfnicken auf die Tür, die sich an das Regal anschloss. Sie fühlte sich seltsam zwiespältig. Allein mit einem Dämon in dessen Arbeitszimmer zu sein war beängstigen und erregend zugleich. Und dann war da noch der Trank in ihr, der jeden noch so kleinen Funken Erregung in ihr zu einem Feuer entfachte das sie nicht zu löschen vermochte. Wie viele Orgasmen würde sie noch brauchen um sich von seiner Wirkung zu befreien?
Ohne ihn anzuschauen ging sie durch den Raum.
„Dort geht es in die Bibliothek“ schreckten sie seine Worte auf „und die zweite Tür führt zu meinem Bad“.
Neben der Tür zur Bibliothek stand eine breite, lederbezogene Liege. `ich könne mich hinlegen, mich ihm anbieten, mir Befriedigung holen` kam es ihr in den Sinn.
Ihr Blick fiel auf ein Gemälde das über einem weiteren Regal über der Liege hing.
Das Porträt einer Frau. Ihre weisse Haut, die schwarzen Augen, das schmale Gesicht, die Spitzen Ohren und das schlohweisse Haar wiesen sie als eine Angehörige seine Art aus.
„Wer ist sie“ fragte Helena verwundert.
Sinthoras hatte mittlerweile hinter seinem Schreibtisch platzgenommen, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Beine lässig auf eine Ecke des Tisches gelegt.
„Das war meine Gefährtin“. Antwortete er.
„Schade dass das Bild schon so alt und undeutlich ist“ bedauerte Helena.
„Es verblasst allmählich, so wie auch meine Erinnerung an sie verblasst“ klärte er sie auf.

Sinthoras beobachtete sie genau, wie sie sich durch den Raum bewegte. Sie hatte in den zwei Tagen an Gewicht verloren. Ihre Muskeln, Sehnen, Knochen zeichneten sich besser unter ihrer Haut ab. Sie sah wunderschön aus. Ihre grossen Brüste standen in einem wunderbaren Gegensatz zu ihrem schmalen Körperbau und forderten ihn regelrecht heraus. Auch ihre Art sich auf den hohen Schuhen zu bewegen hatte sich verbessert, zwar nur ein wenig, aber das würde werden. Dafür würde er schon sorgen.
Langsam drehte sie sich um ihre Achse als sie die Einrichtung in sich aufnahm und bot ihm so die Gelegenheit sie von allen Seiten zu betrachten. Er musste sich beherrschen um sie nicht einfach jetzt und hier zu nehmen.

Helena machte ein paar zögerliche Schritte auf den Arbeitstisch zu, der die Fensterseite einnahm, und drehte sich dann zu ihm um. Das fast zwei Meter lange Schwert, das hinter ihm an der Wand hing, stach ihr ins Auge. Etwas Bedrohliches, Angsteinflössendes ging von ihm aus.
`Ein alter Zausel mit weissem Bart, spitzem Hut, zerschilssenem Mantel und einem Zauberstarb würde gut in diese Umgebung passen` dachte sie `aber nicht so ein hochgewachsener, aufregender Mann und dieses Schwert`.
Das Kribbeln in ihrem Schritt nahm bei seinem Anblick weiter zu und sie konnte ihren Blick nicht von ihm lösen. `Wenn er mir nicht bald ein paar Orgasmen macht werde ich noch Wahnsinnig`.

„Nehmt doch Platz“ forderte Sinthoras sie mit einer leichten Kopfbewegung zu dem Stuhl der vor dem Tisch stand auf. Das Leder fühlte sich angenehm auf ihrer Haut an als sie sich setzte.
„Ich hatte nicht beabsichtigt dass ihr immer noch unter dem Einfluss des Trankes steht“ begann er „aber ich hoffe ihr könnt auch so eine objektive Entscheidung treffen“.
„Ach, sicher. So schlimm ist es auch nicht“ erwiderte sie rasch und fügte in Gedanken ein `permanent Geil zu sein` hinzu. Nein, als schlimm empfand sie ihren Zustand nun wirklich nicht. Vor allem nicht in seine Nähe. Aber sie musste sich um jeden Preis konzentrieren. Sie musste eine Entscheidung treffen von der ihr zukünftiges Leben abhing. Und dazu musste sie wissen mit wem sie es zu tun hatte.
„Darf ich offen sprechen“ fragte sie und fügte schnell ein „Gebieter“ hinzu um nicht respektlos zu erscheinen.
„Aber natürlich, meine Liebe“ versicherte er ihr „dafür sind wir hier. Wo uns niemand stören wird“.
Helena überlegte wie sie anfangen sollte. „Wer seid ihr? Was seid ihr?“ schoss es aus ihr heraus „Ihr seid auf keinen Fall ein Mensch, so viel steht fest. Margret sagt ihr seid ein Dämon“. Erleichtert darüber dass sie es endlich ausgesprochen hatte und er sie weiterhin anlächelte lehnte sie sich zurück.

„Ein Dämon? Sagt sie das?“ Sinthoras schmunzelte „Margret neigt schon immer zum Theatralischem. Aber nein, ihr habt Recht. Ich bin kein Mensch. Mein Volk nennt sich Albae, aber das wird euch nicht sagen“.
„Nein, das sagt mir nicht“ bestätigte Helena „Wer sind die Albae?“
„Wir sind ein Volk von Künstler. Vieles in unserem Leben betrachten wie als Kunst die zur Vollkommenheit geführt werden muss. Die Malerei, die Bildhauerei, Musik und Poesie, Kriegsführung, Versklavung, Folter und das Töten“.
„Was!“ rief Helena entsetzt „Krieg, Versklavung, Folter und Töten? Das sind doch keine Künste. Das sind doch…Unmenschlichkeiten“.
„Warum erregt ihr euch so?“ unterbrach er sie vollkommen ruhig „ ist eure Art nicht auch meisterlich darin? Ihr bekämpft euch mit Krankheiten, mit Chemie, ja, sogar mit der Kraft der Atome. Ihr versklavt eure eigene Art auf abscheuliste Weise, werft ihnen ein paar Münzen hin und überlasst sie ihrem Schicksal anstatt für sie zu sogen in dem ihr ihnen Nahrung, Unterkunft und Medizin zukommen lasst. Ihr foltert eure Gefangenen auf unterschiedlichste Art und Weise und tötet für ein Butterbrot oder aus sexueller Lust. Nur das ihr es nicht als Kunst betrachtet. Aber das hält euch nicht davon ab es zu tun. Und sind es nicht Menschen die das alles mit Menschen machen? Warum ist es dann Unmenschlich?“
Helena wollte etwas erwidern, fand aber keine Worte und schnappte nach Luft.
„Ja, ihr habt Rech“ gab sie nach eine längeren Pause zu „wir sind schrecklich“.
„Nein, ihr seid nicht schrecklich. Ihr seid Menschen…so wie ich ein Albae bin. Wir folgen nur unserer Natur“.
„Aber wo kommt ihr her? Und wie kamt ihr hierher?“ fragte Helen um das Thema zu wechseln. Von einem Dämon den Spiegel vorgehalten zu bekommen war alles andere als Angenehm „von den Albae habe ich noch nicht gehört“.
„wo ich her komme? Aus meiner Welt. Genauer kann ich es euch nicht sagen“ erwiderte Sinthoras „ und wenn ich wüsste wie, würde ich neure Welt sofort verlassen und in meine zurückkehren“.
Sinthoras machte eine Pause. „Es gab in eurer Welt ein Zeitalter in dem ihr der Meinung wart die Magie zu beherrschen. Ihr wart schon damals von der Gier nach Macht und Besitz zerfressen und führtet endlose Kriege gegeneinander. Einer eurer Magier holte mich aus meiner Welt hierher um mich für seinen Krieg gegen seinen Nachbar einzusetzen. Ich liess unfreiwillig meine Gefährtin zurück, meine beiden Töchter und meinen Sohn. Alles hat er mir genommen was für mich je von Wert war. Alles bis auf Nihaal, und das was sein Untergang. Er hat ihre Macht nicht erkannt bis sie ihm den Tot brachte. Ihm und den anderen Magiern, die sie in ihren Besitz bringen wollten um sie für ihre Gier nach Macht zu benutzen. Und so fand das magische Zeitalter der Menschen durch uns ein jähes Ende“.
„Bitte, wer ist denn Nihaal“ wollte Helena wissen. Unsicher schaute sie sich um „Ist sie hier? Im Haus? Ich habe ausser euch, Margret, May und Yvonne noch niemanden gesehen“.
„Sie befindet sich hinter mir“ erklärte Sinthoras. „Ihr meint das Schwert?“ fragte Helena ungläubig „was ist daran so Besonderes?“
„Ja, das Schwert“ bestätigte er „Sie wurde einst aus Feuer, Schatten und Angst erschaffen. Der, dem sie dient, beherrscht diese drei Elemente. Aber sie ist eine Grausame, von Mordlust getriebene Dienerin. Sie darf nicht in die Hände eines Menschen fallen. Dafür ist eure Art zu skrupellos“.
„Und was habe ich damit zu tun?“ fragte Helena überrascht „Ich bin doch nur eine einfache Frau“.
„Ich brauche eine Gefährtin die mich durch den nächsten Teil der Unendlichkeit begleitet“ sagte er mit ernstem Tonfall „die mir hilft unentdeckt zu bleiben wenn Margret in die Endlichkeit eingegangen ist. Als Gegenleistung biete ich euch ein Leben das so lange andauert bis auch ihr genug gelebt habt und euch nach der Endlichkeit sehnt. Ein Leben, frei von jeglichen Entbehrungen. Ihr müsste nur bereit sein euer Leben mit einem Dämon zu teilen“.
Helena horchte auf bei seinen Worten über Unendlichkeit und in die Endlichkeit eingehen. Lag da etwa Todessehnsucht in seinen Worten? „Ihr möchtet…“ sie brach ab. Nein das konnte sie ihn unmöglich fragen. „Sprecht es ruhig aus, meine Liebe“ forderte er sie auf. „sterben“ beendetet sie ängstlich ihren Satz.
„Ja, sterben, meine Liebe“ unendliche Schwermut erfüllte seine Stimme „ich habe den Tod unzählige Male gebracht, kann ihn aber selbst nicht finden“.
Sinthoras erhob sich und ging zum Fenster um hinaus zu schauen. „Geht frühstücken“ sagte er nach einer längeren Pause „Ihr müsst, im Gegensatz zu mir, essen um zu leben. Und sagt May das ich sie im Gewölbe erwarte. Sie wird meine Stimmung aufhellen. Ihr seid natürlich eingeladen ihrer Bestrafung beizuwohnen wenn ihr gegessen habt“.


Von Zauberhand geführt klappte das Bücherregal in den Raum herein auf und gab eine schlichte Tür frei. Das war dann wohl das Zeichen für sie, zu gehen. Er entließ sie, aber noch hatte sie eine wichtige Frage zu stellen.
"Sinthoras", meinte sie, suchte seinen Blick und hielt ihm tapfer stand, "was macht Ihr, wenn ich nicht bleiben will?"
Wie aus Stein gemeißelt stand er vor ihr - Männer wie er mussten den griechischen Künstlern als Vorbilder gedient haben, auch wenn er größer war, als ihre Statuen und schlanker und natürlich viel besser bestückt... Helenas Gedanken drohten abzugleiten, also sammelte sie sie schnell wieder zusammen und fokussierte sich auf ihn.
"Wenn Ihr den Wunsch verspürt zu gehen, so werde ich Euch in Euer Leben zurückkehren lassen."
"Ich könnte Euer Geheimnis verraten." Sie fühlte sich sehr mutig, dass sie diese Worte tatsächlich ausgesprochen hatte.
Sein Gesichtsausdruck wurde eindringlich, beinahe fühlte sie sich von seinen Augen durchbohrt. An der Wand seines Arbeitszimmers schimmerte sein Langschwert bedrohlich im Vormittagslicht.
"Würdet Ihr das tun?" So ein Gewicht auf jedem einzelnen Wort!
"N-nein", stotterte sie, "Herr. Ich würde es nicht wagen." Helena drehte sich um und griff nach der Türklinke, um aus dem Raum zu fliehen.
"Helena", sprach er sie noch einmal an, "wenn Ihr gehen wollt, werde ich Euch einen weiteren Zaubertrank verabreichen. Ihr werdet schnell alles vergessen, was Ihr hier erlebt habt. Allerhöchstens werdet Ihr Euch erinnern, dass Ihr dieses Wochenende ein Rendezvous mit einem Mann hattet und dabei zu viel Alkohol zu Euch genommen habt. In dem Fall würden sich unsere Wege nicht erneut kreuzen."
Das wäre es dann also. Ein Schlussstrich und die Möglichkeit, in ihre Welt zurückzukehren. Sie neigte kurz den Kopf - irgendwie fühlte es sich richtig an, das zu tun - und verließ sein Arbeitszimmer. Hinter ihr fiel die Tür lautlos ins Schloss.
Dann machte sie sich auf den Weg nach draußen zu den anderen Frauen.
Als sie am Frühstückstisch ankam musste sie feststellen, dass sie bereits ohne sie begonnen hatten.
Yvonne winkte ihr fröhlich zu: "He Helena, komm setz sich. Du kommst gerade rechtzeitig, dass noch etwas übrig ist... Wo warst du übrigens?"
"Sinthoras hat mich unterwegs abgefangen", erklärte sie und ließ sich wenig graziös auf einen freien Stuhl fallen. Ein vielsagendes Ahhh erklang als Antwort auf ihre Erklärung. Sofort wurde Helena rot, sie murmelte: "Nicht so, wie ihr denkt! Es war nichts, wir haben nur geredet", leider, fügte sie in Gedanken hinzu.
Um sich abzulenken wählte sie ein Stück Kuchen aus und biss davon ab. Natürlich schmeckte es köstlich - so lange das Essen so gut war, störte es sie gar nicht, dass sie heute eigentlich schon gefrühstückt hatte. Rund um sie kam wieder ein Gespräch in Gange. Die Frauen redeten über sehr weltliche Themen; über einen neuen Film, seinen attraktiven Hauptdarsteller und schließlich über ein paar spannende Stunt-Szenen, die offensichtlich immer mit einer Explosion und vielen zerstörten Autos endeten. Danach kam das Gespräch auf die rotblonden Strähnchen, die Yvonne sich ins Haar färben lassen wollte. Ihre Sorgen schienen ganz anders zu sein, als Helena das von sich selbst kannte. Keine finanziellen Nöte, kein schlechtes Klima am Arbeitsplatz...
So ein Leben konnte sie auch haben. Nur eine einzige, weitere Sache lastete auf ihr.
Vorsichtig stubbste sie Margret neben sich an.
"Was ist denn, meine Liebe?"
Nun, da sie ihre Sorge so direkt in Worte fassen musste, fiel es ihr erstaunlich schwer. "Wenn ich tatsächlich hierbleibe... also, wenn ich mich entschließe, Sinthoras Gefährtin zu werden, was ist, wenn ich mich verliebe?", sie sah, wie sich die Miene der Köchin verdüsterte, also sprach sie schnell weiter, "nicht in ihn, das meine ich nicht. Was ist, wenn ich irgendwann einen Mann kennenlerne und...", sie wusste nicht mehr weiter. Was war, wenn sie eine Familie gründen wollte? ****er haben?
Margret strich ihr sanft übers Haar, ihr Gesichtsausdruck zeigte eine tiefe Trauer. "Ich fürchte, diesem Teil eines menschlichen Lebens musst du Lebewohl sagen. Vielleicht, wenn du einen Mann findest, der damit leben kann, dich zu teilen, der nicht zu viele Fragen stellt", sie seufzte schwer und Helena beschlich das ungute Gefühl, dass Margret in ihrem langen Leben einmal genau in so eine Situation geraten war, "besser, du verliebst dich nicht. Wie du dir denken kannst, ist Sinthoras Monogamie nicht weiter wichtig, aber es würde alles nur unnötig kompliziert machen. Und jetzt iss deinen Kuchen auf."
Das Backwerk hatte für sie jeden Geschmack verloren. Margret sah so traurig aus! "Oh Margret, ich wollte keine alten Wunden aufreißen!", Helena griff nach der Hand der älteren Frau und hielt sie fest. Diese atmete einmal tief durch und hatte sich dann bereits wieder im Griff. "Das alles ist lange her und nicht weiter von Bedeutung."
"Was ist nicht weiter von Bedeutung?", fragte May, die offensichtlich so vertieft in ihre Diskussion mit Yvonne gewesen war, dass sie nichts von diesem Gespräch mitgekriegt hatte.
"Nichts, nichts", meinte Helena, aber dann fiel ihr doch etwas ein. Sie musste May ja noch etwas ausrichten: "Sinthoras sagt, er erwartet dich nach dem Frühstück im Gewölbe zu deiner Bestrafung. Er meint, ich kann zusehen, wenn ich will."
May ließ sich zurück in ihren Stuhl fallen, strich sich eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht und wirkte einen Moment lang unsicher. Der Augenblick war schnell verflogen, sie kehrte zu ihrer alten Selbstsicherheit zurück. "Natürlich kannst du zusehen. Wer wäre ich, dass ich seiner neuen Favoritin diesen Gefallen verwehre?", sie erhob sich schwungvoll und wandte sich an alle, "wenn Ihr mich entschuldigt, ich muss mich frisch machen. Ihr habt es gehört, ich werde erwartet."
Die drei Frauen schauten der kleinen Asiatin nach, die grazil zurück zum Haus tänzelte.
"Habe ich etwas falsches gesagt?", fragte Helena verwirrt. Na toll. Es schien ihr gelungen zu sein, dass sie während des Frühstücks nicht nur Margret die Laune verdorben hatte, sondern auch May.
"Nein gar nicht", erwiderte Margret leise, "ich glaube, sie ist ein wenig eifersüchtig."
"Auf mich?"
"Ja. Du bist neu bei uns, Sinthoras erklärt dich zu seiner Favoritin und meiner Nachfolgerin und Yvonne hier", sie warf der unschuldig grinsenden Französin einen scharfen Blick zu, "wirbt nicht gerade unauffällig um deine Gunst. Mays freches Mundwerk bringt ihr immer wieder Bestrafungen ein... am besten, du zeigst ihr heute, dass von dir keine Gefahr ausgeht, wenn du sie ins Kellergewölbe begleitest."
Nachdenklich nickte Helena, sie würde ihr Bestes tun. Die unbeschwerte Stimmung am Frühstückstisch war nun endgültig gebrochen, auch Yvonne erhob sich, streckte sich wie ein kleines Kätzchen und beugte sich dann zu Helena herunter. "Hörst du?", flüsterte sie verschwörerisch, "ich werbe um deine Gunst. Lass mich nicht zu lange werben", sie drückte der verblüfften Helena einen Kuss auf die Wange und verschwand dann nach drinnen. Kopfschüttelnd lachte Margret in sich hinein. Vermutlich hatte sie jedes einzelne Wort gehört.
"Wenn du keinen Hunger mehr hast, solltest auch du nach oben gehen. Nimm ein Bad und mach dich hübsch, ich werde Yvonne zu dir schicken, damit sie dich holt, wenn Mays Bestrafung beginnt."
Auf dem Weg zurück in ihr Turmzimmer gab Helena sich selbst ein Versprechen. Sie würde im Kellergewölbe sehr aufmerksam sein, unabhängig von dem Pochen in ihrem Schoß, und danach ihre Entscheidung treffen. Spätestens beim Abendessen würde sie Sinthoras eine Antwort geben können.




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  #23  
Alt 03.06.2013, 20:34
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3. Freiwillig Sklavin


Vorfreude liess May die Treppen hinauf und in ihr Zimmer eilen. Sie würde sich für ihren Gebieter hübsch machen und dann seine Bestrafung lustvoll empfangen.
Dass man Helena weismachen wollte dass sie Margrets Stelle einnehmen sollte konnte doch nur dem Zweck dienen sie dazu zu bewegen hier zu bleiben. Vielleicht würde sie beim Sex eine Weile die Favoritin sein. Nur dass er sie zusehen lassen wollte…

`Nein` dachte May ` es reicht nicht das mir diese grosse, dürre Blondine mit ihren übertrieben grossen Titten meine Position abnehmen will. Und es reicht auch nicht dass sie mir gestern meinen Orgasmus versaut hat. Jetzt darf sie auch noch zuschauen wie ich mich meinem Meister hingebe`.
Für May waren die Stunden die sie mit Sinthoras im Gewölbe verbrachte immer etwas privates, sehr intimes gewesen. Noch nie hatte er jemanden zusehen lassen wenn er sie über ihre Grenzen hinaus trieb und ihr das gab wonach sie verlangte. Nicht nur eine lustvolle Tortur sondern harte Bestrafung die ihr ihre Geilheit austrieb. Und nur er wusste wie extremen ihre Veranlagung wirklich war.
`Ich werde mir was einfallen lassen` dachte May weiter `damit er einen Grund bekommt dich zu quälen. Und dann will ich sehen wie du leidest und ob du überhaupt leiden kannst. Sollte sie doch gehen, sich schwängern lassen und sich um ihre Brut kümmern`.

Viel Zeit würde Yvonne nicht bleiben bis Helena ins Gewölbe gehen würde. Aber die Momente würde sie ausnutzen um ihr nahe zu sein.
Helena hatte schon kurz geduscht und so blieb Yvonne nur noch sie einzucremen. Zärtlich massierte sie dabei ihren Rücken, ihre Schultern, umfasste sie von hinten mit den Armen, drückte sich fest an sie wehrend sie ihren Bauch und die Brüste eincremte. Sex mit einer Frau hatte sie schon oft gehabt, aber das hier war anders. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl diese Frau zu umarmen, ihre Haut auf der eigenen zu spüren, einfach nur Zärtlichkeit auszutauschen, wärme zu geben und zu bekommen.
Margret war immer wie eine Mutter zu ihr gewesen, zärtlich, liebevoll, manchmal auch Geil wenn es darum ging sich von ihr lecken zu lassen, aber eben immer wie einen Mutter. Oft hatte sie in ihren Armen gelegen. Bei den Anderen, die da kamen und gingen war es Sex, Begierde. Aber bei Helena fühlte es sich anders an.
„Wie lange bist du denn schon hier?“ hörte sie Helena fragen.
„ Fast Zehn Jahre“ antwortete sie in Gedanken.
Helena stutzte. So alt sah sie doch gar nicht aus. „Wie alt bist du?“ harkte sie nach.
„Fast Zehn Jahre“ antwortete Yvonne wehrend sie sich weiter an Helena schmiegte. Etwas an der Art wie sie es sagte mahnte Helena zu Vorsicht. Für Yvonne schien es der Wirklichkeit zu entsprechen. Sie beschloss Margret darauf anzusprechen.
„Bleibst du bei uns?“ wollte Yvonne im Gegenzug wissen „es wäre schön. Dann hätte ich eine Freundin“.
„Was ist mit Margret und May?“ erkundigte sich Helena.
„Margret ist eher wie eine Mutter als wie eine Freundin“ erklärte Yvonne „und May, sie ist ein kleines, geiles Miststück. Immer auf ihren Vorteil bedacht. Bei ihr musst du aufpassen. So, jetzt muss du aber gehen. Sinthoras hat schon mit May begonnen und wenn du es nicht verpassen möchtest?“
„Stimmt“ erinnerte sich Helena an ihre Verabredung „das möchte ich nicht verpassen“ zog ihre Schuhe an und verlies gemeinsam mit Yvonne ihr Zimmer. „Kommst du mit?“ fragte sie. „Nein, ich bin nicht eingeladen“ erwiderte Yvonne „du weisst ja wo es lang geht“.


Helena betrat das Gewölbe. Der unebene Boden machte ihr wieder Probleme. Warum musste sie nur diese extrem hohen Schuhe mit diesen spitzen Absätzen, die sich so gerne in jeder Ritze festkrallte, tragen?
Sinthoras winkte sie zu sich heran. „Oh, meine Liebe“ rief er ihr zu „ wie ich sehe seid ihr meiner Einladung gefolgt. Seid ihr nur Neugierig oder wollt ihr euch an Mays Bestrafung erfreuen?“
„Nein, nein, ich bin nur Neugierig“ antwortete sie schnell „ich muss doch wissen was auf mich zukommt wenn ich bleibe“. Sollte sie etwa zugeben dass sie die kleine Thai für ihre Dreistigkeit leiden sehen wollte?

Er war auf dieselbe Art gekleidet wie am Vortag. Lediglich Kopf, Hände und Genitalien waren nicht von schwarzem Leder bedeckt. Erinnerungen wurden in ihr geweckt. Wie lustvoll war es doch gewesen als er und Yvonne sie benutzt hatten, obwohl es sie an ihre Grenzen gebracht hatte. Oder vielleicht gerade deshalb? In ihrem Schoss begann das Blut wieder heftig zu pochen. Gerne würde sie seinen Schwanz wieder in ihrem Mund spüren. Aber wie sollte sie es anstellen? Einfach zu ihm sagen `komm, ich will dir einen blasen`? Nein, das wäre sicher nicht angemessen. Aber sie hatte schon eine Idee wie sie es machen konnte ohne ihr zu verärgern.

Sinthoras beobachtete sie während sie zu ihm kam. Der Anblick ihres hochgewachsenen, schlanken Körpers, ihre langen Beine. Ihre Brüste wippten auffordernd bei jedem Schritt. Wenn da nur nicht dieser unsichere Gang mit den viel zu grossen Schritten währe. Er würde sich etwas einfallen lassen um es zu ändern.

Als sie vor ihm stand liess sie sich einfach auf die Knie nieder und öffnete ihren Mund.
„Siehst du, meine kleine Lotosblüte“ wandte er sich am May „das ist mal eine Begrüssung die mir gefällt“.
Vorsichtig schob er seien Schwanz in Helenas Mund und verharrte, liess sie bestimmen wie Tief sie ihn aufnehmen wollte. Helena schloss ihre Lippen und spielte mit der Zunge an seiner Eichel. Langsam bewegte sie ihren Kopf vor und zurück, immer ein kleines Stückchen weiter, saugte gierig an seiner Eichel bevor sie ihn wieder tief in ihren Rachen gleiten liess. Sinthoras genoss es sehr und belohnte sie mit einem leisen, lustvollen Stöhnen. Mehrere Minuten gab er sich seiner Lust hin in denen Helena seine Schwanz immer tiefen in sich aufnahm ohne dass sie eine Würge Reitz verspürte, bevor er sich ihr entzog. „Meine Liebe“ wand er sich an Helena und forderte sie mit einer Geste auf aufzustehen „wir sind doch nicht zu unserem Vergnügen hier. May ist der Grund unseres Hier seins“ mit einer schnelle Bewegung drang er zwischen ihre Schenkel, führte ihr zwei Fingen ein die er dann mit ihrer Feuchtigkeit bedeckt durch ihre Schamlippen und über ihre Klit gleiten liess. Helena erzitterte vor Lust. „Vielleicht haben wir später noch Zeit uns miteinander zu vergnügen“ bemerkte er und leckte sich die Finger genüsslich ab „wenn wir May eine kleine Pause gönnen“.

May lag auf einem dieser Schaukelstühle auf dem Helena den gestrigen Nachmittag verbracht hatte. Nur das sie nicht nur leicht an den Beinen gefesselt war.
Hände und Oberarme waren mit breiten Ledermanschetten fixiert.
Eine Brustfessel hielt sie am Stuhl fest so dass sie ihren Oberkörper nicht bewegen konnte. Nebenbei wurden ihre Brüste durch sie zu prallen, rot schimmernden Dreiviertelkugeln abgebunden. Ihre Nippel standen weit hervor.
Ihr Unterleib war mit einem breiten Beckengurt arretiert. Die Beine, leicht angewinkelt und fast bis zum Spagat gespreizt, waren an den Füssen, den Knien und den Oberschenkeln fixiert. May konnte sich keinen Centimeter bewegen.

Sinthoras nahm ein mit Öl gefülltes Tongefäss zur Hand in dem sich ein grosses Bündel Essstäbchen befand.
„Essstäbchenfolter“ grinste er Helena an „genau das richtige für meine Lotusblume“. Er nahm einige heraus und führte sie May ohne Umschweife ein was diese mit einem lustvollen Stöhnen quittierte. Ein weiteres folgte sofort und dehnte Mays Grotte ein kleines Stückchen weiter.

Das Pochen in ihrem Schritt wurde langsam stärker während Helena interessiert beobachtete wie Sinthoras May ein weiteres Stäbchen einführte. Sie war sich nicht sicher was ihr besser gefallen würde. May eigenhändig langsam immer weiter zu dehnen oder selbst dort zu liegen und von Sinthoras allmählich ausgefüllt zu werden.
Unbewusst hatte eine ihrer Hände den Weg zwischen ihre Schenkel gefunden und rieb intensiv an ihrer Scham.

„Wenn ihr Beschäftigung für eure Hände sucht könnt ihr mir etwas behilflich sein“ kam es wie nebenbei über Sinthoras Lippen während er May das nächste Stäbchen einführte.
„Was soll ich machen?“ erwiderte Helena „ich habe keine Erfahrung in solchen Dingen“.
„Spielt ein wenig mit ihren Brustwarzen“ wies er sie an und Helena stellte sich hinter May. Vorsichtig berührte sie Mays harten Nippel, zwirbelte sie leicht. Sie fühlten sich unnatürlich gross und fest an.

May schaute sie nicht gerade freundlich an, konnte ein erregtes Zittern aber nicht unterdrücken. Ihre Gefühle waren widersprüchlich. Diese zusätzliche Stimulation war ihr mehr als willkommen, aber wenn schon eine dritte Person zugegen war musste es ausgerechnet Helena sein? Durch ihre tiefe Kopfposition konnte sie Helena zwischen ihre leicht gespreizten Beine schauen. Die Erregung war ihr anzusehen. Ihre Schamlippen und ihre Klit waren geschwollen, leuchteten feucht und rot. Eine dünne Spur ihres Saftes rann an den sehr langen Kleinen Schamlippen entlang und bildete an ihrem Ende einen dicken Tropfen. May war alles andere als Bi und weibliche Genitalien, ausser den eigenen, waren für sie eher unästhetisch. Und Helena war gross, alles an ihr war gross.

„Gebt euch mehr Mühe mit ihren Warzen“ forderte Sinthoras Helena auf „ich kann May nicht hören“. Helena verstärkte den Druck ihrer Fingen allmählich bis May ein erstes Stöhnen von sich gab. „Fester“ kommandierte Sinthoras „ich will sie schreien hören“. Helena presste ihre Finger fester zusammen und May schrie vor Schmerzen auf. Erst als Helena sah wie Sinthoras ein weiteres Stäbchen vorsichtig an dem Bündel ansetzte, das May bereits in ihrer Grotte beherbergte, liess sie etwas nach. Mit festem Druck schob er das Stäbchen zwischen die anderen, dehnte May wieder ein Stückchen mehr und entlockte ihr ebenfalls einen Schmerzensschrei.
Helena schaute fasziniert zu und zwirbelte May Brustwarzen wieder stärker um sie ebenfalls zum Schreien zu bringen.
“Ihr macht das sehr gut“ lobte er und griff nach einem weiteren Stäbchen. Helena wartete bis er es angesetzt hatte und verringerte erst dann den Druck auf May Brustwarzen als er es ihr einführte.
Abwechselst brachten sie May dazu ihre Lust heraus zu schreien. Stäbchen folgte auf Stäbchen bis May vor Schmerzen am ganzen Leib zu zittern begann. Sinthoras stellte das Tongefäss zur Seite und holte von einem der Tische zwei kleine Schraubzwingen die er May an den Nippeln ansetzte und langsam zudrehte. May stöhnte zuerst, aber mit steigendem Druck ging ihr Stöhnen allmählich in ein Schreien über bis Sinthoras mit einem Finger ihre Klit massierte. Langsam wurde aus ihrem Schreie wieder ein lustvolles, lautes Stöhnen.
Helena trat vor May und betrachtete das Werk, das sie gemeinsam mit Sinthoras an der kleinen Asiatin verrichtet hatte, fasziniert darüber wie sie bei all den Schmerzen noch so viel Lust empfinden konnte. Oder waren es gerade die Schmerzen die sie so Geil machten?
Ein rumpelndes Geräusch schreckte Helena aus ihren Gedanken. Sinthoras hatte einen grossen, Ledergepolsterten Tisch vor May aufgestellt. Mit einem geübten Griff brachte er Mays Stuhl in eine aufrechte Lage so dass sie zusehen konnte.

Voller Neid beobachtete May wie er Helena auf die Tischkante hob und nach hinten drückte, ihre Beine anhob und ihr die Schuhe abstreifte. Er drückte ihre Schenkel weit zurück und rieb mit seinem Schwanz über ihre Scheide. Helena rekelte sich in freudiger Erwartung, griff nach seinem Schwanz und massierte ihn eine Weile bevor sie ihn sich einführte und er sie mit langen, gefühlvollen Stössen zu ficken begann.
Sinthoras stützte ihre Beine an den Fesseln ab und begann zärtlich ihre Fusssohlen und Zehen lecken.
`Nein, das darf er nicht machen. Alles, nur nicht das. Nicht mir ihr` schoss es May durch den Kopf und ein halblautes, klagendes „Nein, nein, nein“ entrann ihrer Kehle.


Seine Zunge an ihren Füßen bescherte ihr eine unerwartete Gefühlssensation. Sie gehörte zu den Frauen, die nicht zu Hornhaut neigten und daher war die Haut ihrer Füße zart und empfindlich wie bei einem Baby. Normalerweise verfluchte sie diese Tatsache, da sie als Folge davon zu Blasen neigte und sehr kitzelig war, doch nun, mitten im Taumel der Lust entdeckte sie dank Sinthoras eine neue erogene Zone an ihrem Körper.
Verspielt spreizte sie die Zehen auseinander, so dass er durch die kleinen, hyperempfindlichen Zwischenräume lecken konnte. Als er es tatsächlich tat, zuckte sie zusammen und stöhnte laut auf. Sinthoras schenkte ihr ein erfreutes Lächeln und nahm ihren kleinen Zehen in den Mund, um daran zu saugen. Helena drückte ihm fest ihr Becken entgegen, sie war sich sicher, wenn er sich nur etwas schneller bewegte, würde sie kommen. Voller Vorfreude spannte sie ihre Beckenbodenmuskulatur fest an, um noch mehr von ihm zu spüren. Die gleichzeitige Stimulation ihrer Füße war herrlich sinnlich und intim, so wahnsinnig erregend...

Hinter ihnen und außerhalb von Helenas Blickfeld begann May zu jammern: "Nein, nein, nein!", was hatte sie? Verursachten die Stäbchen ihr doch größeres Unbehagen, als es zuvor absehbar gewesen wäre?
Sinthoras erstarrte mitten in der Bewegung. Während er noch ihre Beine festhielt, um sie im Liegen zu fixieren, drehte er sich gefährlich langsam zu May um. Verwirrt stützte Helena sich auf die Ellbogen, brachte sich damit in eine halbaufrechte Position und sah zwischen der gefesselten Asiatin und ihrem Meister hin und her. Die Luft schien vor Anspannung zu knistern und für den Moment war ihr Beinahe-Orgasmus vergessen.
"Hast du eine Beschwerde vorzubringen, kleine Lotus-Blüte?", seine Frage klang ruhig und beherrscht. Eiskalt.
May reckte selbstbewusst ihr Kinn. Es war, als würde sie die Flucht nach vorne antreten, in dem Wissen, dass es längst kein Zurück mehr gab. "Ihr dürft nicht an ihren Füßen lecken", erdreistete sie sich, ihm vorzuwerfen.
Obwohl Helena Sinthoras' Gesichtsausdruck nicht sehen konnte, hatte sie eine sehr bildhafte Vorstellung davon. Seine ganze, angespannte Körperhaltung gab ihr einen guten Eindruck, wie er sich gerade fühlte.
Was machst du da, May? fragte sie stumm in Gedanken. Warum reizt du absichtlich einen Dämon... Albae?
Vorsichtig zog er seinen Penis aus ihr zurück, wobei er ihr sanft die Hand auf den Bauch legte und mit dem Daumen zart einmal ihren Bauchnabel umkreiste. Es war ein stummes Versprechen. Dann drehte er sich komplett zu der am Stuhl fixierten May um. Ohne ihn in sich zu spüren fühlte Helena sich seltsam leer, aber im Moment hätte sie es niemals gewagt, sich zu beschweren. Sie zog die Beine an und setzte sich aufrecht hin, um das Schauspiel zu verfolgen, das sich ihr bot.
Mit der betonten Eleganz eines Raubtieres trat Sinthoras auf May zu. "Wie kommst du auf den Gedanken, dass du mir etwas befehlen kannst?" Sein langer Zeigefinger zog eine langsame Linie über Mays Gesicht. Von der Schläfe, über die Wange, bis hinab an ihren Kieferknochen. Als er die Hand wegnahm, schimmerte dort eine feine, rubinrote Linie, an deren Ende sich ein einzelner, glitzernd roter Kristall zu sammeln schien.
Er hat sie gekratzt? dachte Helena, aber das war es nicht, was sie erschütterte. Diese Beherrschtheit, die er ausstrahlte! Diese Macht! Vermutlich konnte er sie mit einem bloßen Gedanken töten, ihr ohne viel Mühe schreckliche Schmerzen zufügen, aber er hielt sich zurück.
May war verstummt.
"Ich habe dir eine Frage gestellt."
Mit zusammengepressten Lippen schüttelte die kleine Frau den Kopf, ihre Augen waren riesengroß und in ihnen schimmerte die Angst. Was sieht sie, dass ich nicht sehe? fragte sich Helena und starrte auf Sinthoras' Rücken. Beinahe war sie sich sicher, dass sie die Wut dieses Mannes körperlich fühlen konnte. Wo bin ich da nur hinein geraten?
Er legte die Hand an das Bündel Essstäbchen, das in May steckte und drehte es um 180° im Uhrzeigersinn. Sie kreischte auf.
"Antworte!" Eine weitere Halb-Umdrehung folgte.
Die durch ihre Fesseln wehrlos gemachte May war kalkweiß geworden. Sie sah aus, als würde sie bald in Ohnmacht fallen. Hatte sie mit dem Feuer gespielt, ohne jemals zu verstehen, dass sie sich daran verbrennen konnte? Ich muss ihr helfen, beschloss Helena, irgendwie. Er tut ihr weh und das hier ist jetzt kein Spiel mehr. Das Bild der gepfählten Frau, welches sie so schockiert hatte, kam ihr in den Sinn. Obwohl es ein Gemälde gewesen war, hatte es verdammt echt ausgesehen. Leise schwang sie die Beine von dem ledergepolsterten Tisch und erhob sich.
"Ich werde diese Stäbchen Zentimeter für Zentimeter in dich schieben, bis du sprichst", erklärte Sinthoras, "besser, du tust es bald."
Ganz langsam machte er seine Drohung wahr. May warf den Kopf hin und her und wimmerte. Tränen rannen aus ihren Augen. Sie würde nicht zugeben, dass sie eifersüchtig war, erkannte Helena. Ihr Stolz verbot es ihr.
Mit dem Gefühl, etwas unendlich Dummes zu tun, trat Helena auf Sinthoras zu. Sie kniete sich hinter ihm auf den Boden, schlang die Arme um seine Taille und drückte das Gesicht in seinen Rücken. "Vergebt Ihr, Meister. Lasst dies zu einer Angelegenheit unter Euren Sklavinnen werden", er hielt in der Bewegung inne, erkannte Helena - denn May hatte aufgehört zu jammern, "ich werde bleiben. Und wenn Ihr wollt, werde ich sie an Eurer statt Gehorsam lehren."


Langsam drehte Sinthoras sich zu ihr um. Helena erschrak. `Was haben die schwarzen Linien in seinem Gesicht zu bedeuten? ` fragte sie sich. Als seine Augen sie erfassten verspürte sie plötzlich Angst, Todesangst. Blitzschnell schoss seine Recht vor und packte sie an der Kehle.
„Eine Angelegenheit unter Sklavinnen?“ fragte er leise. Die Linien verschwanden nach und nach. Ebenso die Angst, die Helenas Herz beinahe zum Stillstand gebracht hätte.
`Das hatte May also gesehen, und das hatte sie wohl auch gespürt. Er hätte sie umgebracht` wurde Helena plötzlich klar. Wenn sie nicht an inneren Verletzungen gestorben wäre, dann an der Angst, die er ihr ins Herz gepflanzt hatte, oder an Beidem.
„Ich nehme euer Angebot mit Freuden zur Kenntnis“ aus seinem Mund klang es eher wie eine Drohung. „Sie gehört euch so lange ihr bleibt. Wenn ihr geht werde ich zu Ende führen was ich begonnen habe. Aber seid euch dessen Bewusst das ich euch ebenso für ihre Verfehlungen zu Rechenschaft ziehen werde wie sie“.
Langsam liess er Helena wieder los. Ein Schatten schien sich von der Wand zu lösen, umhüllte Sinthoras und löste sich auf. Helena war mit May allein im Gewölbe.
„Danke“ schluchzte May „du hast mir das Leben gerettet“.
„So schlimm war es ja wohl nicht“ wiegelte Helena ab obwohl ihr klar war, das May mehr als Recht hatte. Sie nahm an das sie sogar ihr eigenes Leben in höchste Gefahr gebracht hatte.
Jetzt war sie wohl für May verantwortlich und musste sie aus ihrer Lage befreien.
Langsam zog sie ein Stäbchen nach dem Anderen aus der Scheide der kleinen Thai, was diese mit zunehmend leiseren Aufschreien quittierte, und steckte sie ordnungsgemäss wieder in den Tontopf. Gott sein dank haftete kein Blut daran was Helena sehr erleichterte.
Nach dem sie auch die Schraubzwingen von ihren Brustwarzen entfernt und die Fesseln gelöst hatte half sie ihr vom Stuhl und stützte sie wehrend sie das Gewölbe verliessen.
„Lass mich“ sagte May zu ihr als sie die Treppe zur oberen Etage erreicht hatten „ich schaff das schon. Ich will nur noch ins Bett“. „Aber du…“setzte Helena an. „Nein, bitte“ flehte May unter Tränen „ich will alleine sein“.
Helena schaute ihr noch nach wie sie sich die Treppe hinauf schleppte und wartete noch so lange bis sie hörte wie die Tür zu ihrem Zimmer ins Schloss fiel.
`Was habe ich getan` dachte Helena `jetzt bin ich an sie gebunden. Bin verantwortlich für sie. Werde für ihre Verfehlungen bestraft. Und wenn ich einfach gehe ist sie tot. Und was hatte sie nur so getroffen das sie so gegen Sinthoras aufbegehrt hatte`?
Helena machte sich auf die Suche nach Margret und fand sie im Garten sitzend.
„Ich muss mit dir reden“ begann sie ohne Umschweife „Ich verstehe nicht was da gerade im Gewölbe vorgefallen ist“.

„Er hat dir die Füsse geküsst?“ fragte Margret überrascht nach dem Helena ihr das Geschehene geschildert hatte.
„Ja“ erwiderte Helena „Ist das was Besonderes?“
„Und du hast es zugelassen?“
„Ja, es war sogar sehr schön“
„Dann seid ihr jetzt Verlobt oder so“ lachte Margret „ich hatte gehofft dass er das macht. Aber so schnell hab ich es nicht erwartet. Und dass er es vor May macht sieht ihm mal wieder ähnlich. Damit hat er sie wirklich bestraft“.
„Wieso ist es für May eine Strafe das Sinthoras mir die Füsse geküsst hat“ wollte Helena wissen „und warum sind wir jetzt Verlobt“
„Ich kann dir nur widergeben was er mir darüber erzählt hat“ begann Margret „Also…Albae sind eine sehr, sehr langlebige Rasse. Sie haben Sex mit wem und wann immer sie wollen ohne das es etwas an der Beziehung zwischen ihnen ändert.
Sie kennen keine sexuelle Treue. Und weil sie so lange leben gehen sie auch keine Ehen ein wie wir weil das mit dem - so lang bis das der Tod euch scheidet- eine Unendlichkeit dauern könnte und dann irgendwann langweilig würde.
Und darum kenne sie auch keinen Heiratsantrag, kein Treueversprechen.
Was macht also ein Albae wenn er meint die Richtige für die nächsten paar Jahrhunderte gefunden zu haben? Wenn er meint es mit ihr auszuhalten, vielleicht sogar ****er zu zeugen und sie gemeinsam mit ihr gross zu ziehen?
Soll er sagen >ich weiss zwar nicht für wie lange und Treu bin ich dir auch nicht Sie machen das mit einer Geste wie so vieles. Er küsst ihr beim Sex die Füsse. Und wenn sie dieselben Gefühle für ihn hegt lässt sie es zu.
Natürlich kann bei ihnen auch eine Frau einem Mann so einen Antrag machen. Sie bietet ihm dann ihre Füsse zum Kuss an.
Bei uns ist das ja so dass es einen Heiratsantrag gibt, eine Hochzeit und dann war es das bis zur Scheidung oder zum Tod. Sie widerholen ihre Geste immer wieder und so lange sie vom Partner angenommen wird sind sie ein Paar“.
„Aber warum macht Sinthoras mir einen, sagen wir mal, Heiratsantrag, den ich auch noch erwidere, wenn er genau weiss das ich es sowieso nicht verstehe“ fragte Helena „das ist doch nicht logisch“.
„Er hat May damit gezeigt das sie nicht seine Favoritin ist, sondern du“ entgegnete Margret „und das hat sie schwerer getroffen als jede Tortur denn sie weiss was die Geste bedeutet. May hatte immer gehofft das sie meine Position einnehmen kann wenn ich nicht mehr bin, hat immer gehofft das er ihr die Füsse küssen würde. Aber er hat es nie getan“.
„Dann hat er mich also nur benutzt um May zu bestrafen“ glaubte Helena zu verstehen „und hat es mir gegenüber nicht ehrlich gemeint“.
„Ich kann mich täuschen“ gab Margret zu „aber es ist auch der Ausdruck eines starken Gefühls. Darum machen sie es auch mit einer Geste und nicht mit Worten. Er würde er nicht machen wenn seine Gefühle für dich nicht stimmen würden. Ich glaube schon das er es ernst gemeint hat“
„Ich dachte dass er ausser Begierden, Lust und Zorn keine Gefühle hat“ bemerkte Helena.
„Er fühlt in so vielen Dingen so anders als wir“ versuchte Margret zu erklären „aber er fühlt. Und vielleicht ist seine Begierde nach dir die Liebe die er fühlen kann“.
„Was soll ich jetzt machen“ fragte Helena „ich habe mich freiwillig in die Sklaverei begeben um meiner grössten Widersacherin das Leben zu retten und muss auch noch leiden wenn sie Mist macht. Und sie scheint oft Mist zu machen wenn ich das richtig mitbekommen habe“.
„May wird sich zusammen reizen“ meinte Margret „wenn sie es übertreibt und du deswegen gehst wird sie qualvoll sterben. Das weiss sie. Und sage Sinthoras das ich dir das mit dem Heiratsantrag erklärt habe und gebe ihm die Möglichkeit es noch mal zu tun. So lange ihr diese Geste austauscht kannst du dir sicher sein das du Sicher bist. Aber sei nicht Eifersüchtig wenn er es auch bei mir macht. Ich hab da die älteren Rechte. So, ich geh jetzt mal nach May sehen, nicht das er sie doch verletzt hat“.
Margret erhob sich schwungvoll und liess Helena allein.
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  #24  
Alt 04.06.2013, 10:18
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AW: Begierde

Müde verschränkte Helena die Arme auf dem Terrassentisch vor ihr und ließ den Kopf darauf sinken.
Nun war es also entschieden. Sie musste sich überlegen, wie sie ihrem Arbeitgeber klar machen konnte, dass sie ab morgen nicht mehr zur Arbeit erscheinen würde. Vielleicht konnte Margret ihr da zur Hand gehen? Und dann war da noch ihre Wohnung. Sie würde sie kündigen müssen und dann auch bald dort ausziehen. Niemals würden all ihre Sachen ins Turmzimmer und das Badezimmer darüber passen! Besser, sie überlegte sich, wovon sie sich würde trennen können...
Nun, zumindest würde sie kaum Kleidung brauchen - die konnte sie also getrost einem wohltätigen Verein spenden. Helena lachte trocken auf und vergrub ihr Gesicht noch ein Stückchen weiter zwischen ihren Armen. Eine Hand legte sich sanft auf ihre Schulter, erschrocken fuhr sie hoch.
"Yvonne!"
"Oh, es tut mir leid! Ich wollte dich nicht erschrecken", sie unterbrach sich, "ach herrje. Was machst denn du für eine Grabesmiene? Was ist passiert?" Die Brünette zog sich einen Stuhl heran und ließ sich schwungvoll darauf nieder. Sie überschlug die nackten Beine und schenkte Helena ihre volle Aufmerksamkeit.
Helena seufzte aus tiefstem Herzen.
"May hat unklug gehandelt, Sinthoras ist ausgetickt und ich hab sie gerettet. Jetzt lebe ich also fix hier, wies aussieht. Das war Teil des Deals."
Yvonne nahm Helenas Hände in ihre eigenen und strahlte sie an. "Aber das ist doch wunderbar! Ehrlich gesagt hatte ich schon befürchtet, dass du gehen würdest und bei dem Gedanken war mir ganz flau im Magen. Du wirst ins Turmzimmer ziehen, oder? Komm", sie sprang auf die Beine und zog Helena mit sich, "wir gehen nach oben und schauen uns an, was wir umdekorieren müssen, damit du dich dort wohl fühlst." Ein freches Grinsen stahl sich auf ihre Lippen und kokett fügte sie hinzu: "Vorher solltest du dir vielleicht mein Zimmer anschauen, damit du verstehst, was für einen exquisiten Geschmack ich habe... Ich verstecke da drinnen ein paar Sachen, die dir ausgesprochen gut gefallen könnten..."
Unfähig, etwas gegen diesen Schwall an Informationen einzuwenden, ließ Helena sich von ihr führen. Den ganzen Weg bis vor ihre Zimmertüre hielt Yvonne ihre Hand fest, sie schien sich tatsächlich über die Neuigkeiten zu freuen. Als sie an ein paar verschlossenen Türen vorbei kamen musste Helena daran denken, dass May sich hinter einer von ihnen die Augen ausweinte - nun, daran konnte sie jetzt nichts ändern. Sie hatte für die kleine Asiatin getan, was sie konnte.
Am Ende des langen Ganges hielt Yvonne schließlich an. Sie öffnete eine hohe Tür und schubste Helena nach drinnen. Diese riss die Augen auf.
Das große Zimmer wirkte wie der Traum eines jungen Mannes, was vor allem an der Fototapete liegen mochte, die hinter dem grauen Futonbett die ganze Länge der Wand einnahm. Darauf abgebildet war ein knallrotes, sehr teuer wirkendes Auto vor dem Hintergrund einer Rennstrecke mit grünen Rasenflächen. Eine Frau in schwarzen Dessous stützte sich am offenen Fahrerfenster ab und präsentierte so dem Betrachter der Tapete ihren knackigen Po.
Amüsiert zog Helena die Augenbrauen nach oben und betrachtete den Rest des Raumes. Eine Ecke dominierte eine große Stereoanlage samt CD-Sammlung und es gab auch einen verspiegelten Kleiderschrank. Daneben stand ein großer Schreibtisch, auf dem viele Skizzen von unterschiedlichsten Autos und ein wildes Sammelsurium an Kohlestiften verteilt lagen. Insgesamt schien Yvonne klare Linien und kräftige Farben zu bevorzugen.
"Hübsch hast du`s hier", kommentierte Helena, da sie das Gefühl hatte, etwas sagen zu müssen.
"Ich weiß, komm, setz dich", Yvonne deutete auf ihr Bett, dann hockte sie sich vor ihren Schrank und öffnete eine Schublade.
Neugierig kam Helena ihrer Aufforderung nach.
"Weißt du", erklärte Yvonne, während sie nach etwas suchte, "ich glaube, der Zaubertrank wirkt noch immer in dir und nach all der Aufregung, die du heute Vormittag anscheinend schon gehabt hast, solltest du dich ein wenig von mir verwöhnen lassen. Entspann dich ganz einfach und lass mich nur machen."
Als sie sich wieder umdrehte, hielt sie eine Kerze und ein Feuerzeug in der Hand. Sie entzündete sie und stellte sie auf ihr Fensterbrett. Keine Vorhänge, bemerkte Helena.
Dann kniete sie sich hin und zog Helena die Schuhe aus. Sanft massierte sie ihr dabei die Füße. "Das ist übrigens keine normale Kerze. Das Wachs wird flüssig und eignet sich dann prima zum Massieren. Wir müssen nur ein paar Minuten warten, bis es so weit ist..." Sie blickte auf.
Verwundert starrte Helena in ihre wunderschönen, braun-grünen Augen mit den langen Wimpern. Die Augen einer Frau. Ohne weiter darüber nachzudenken beugte sie sich nach unten und küsste Yvonne. Diese reagierte sofort und erwiderte den Kuss. Sie ließ Helenas Füße los und vergrub ihre Finger in ihren Haaren. Ja, der Trank wirkt ganz eindeutig noch, dachte Helena trocken, als beinahe sofort wildes Begehren in ihr aufflammte.
Allzubald löste sich Yvonne wieder von ihr. "Ich bin neugierig. Was war es eigentlich, das May zu ihrem Fehlverhalten verleitet hat?"
Sinthoras hat mir einen Heiratsantrag gemacht. Nun, das konnte sie so nicht sagen. Also meinte sie stattdessen: "Sinthoras hatte sie gefesselt und mit Essstäbchen gefoltert. Dann hatte er vor ihren Augen Sex mit mir und hat dabei an meinen Füßen geleckt. Das war wohl zu viel für die Arme."
"Ich frage mich, ob es ihr gut geht", murmelte Yvonne, wobei sie eine der Wände anstarrte - wohl die, die ihr Zimmer von Mays trennte, "sie ist zwar eine elende Egoistin, aber trotzdem..." Grazil erhob sie sich, um nach der Kerze zu sehen.
Ja, diese Frage stellte Helena sich auch. Was Margret und May wohl besprachen? Und vor allem: was tat Sinthoras nun, wo er so plötzlich aus seinem Kellergewölbe verschwunden war?


Margret begab sich nicht direkt zu May. Vorher wolle sie noch eine Salbe holen mit der sie Mays Schmerzen lindern konnte, zu mindest die Körperlichen. Sinthoras hielt dazu immer einen Vorrat parat. Ihn zu fragen ob er ihr eine schnelle Heilung gewähren würde erübrigte sich sicherlich, auch wenn ihn das nur ein Handauflegen und einen Gedanken kosten würde.
Als sie sein Arbeitszimmer betrat verspürte sie sofort ein intensives Kribbeln am ganzen Körper. Magie erfüllte den Raum. Ein Leises, hohes Singen drang an ihr Ohr. Nihaal sang ihr Lied vom Feuer.
`Seid mir gegrüsst, Margret Freifrau vom Schnee` hörte sie eine schrille, schneidende Frauenstimmen in ihrem Kopf.
`Seid mir ebenfalls gegrüsst, Nihaal aus Feuer, Schatten und Angst` sandte sie einen Gedanken an dem unsichtbaren Band zurück das sie mit dem Schwert verband seit Nihaal es ihr einmal gestattet hatte sie in einer sonst ausweglosen Situation zu führen.
„Was machst du“ fragte sie anschliessend laut an Sinthoras gereichtet der rechts von seinem Arbeitstisch von den Schmelzofen stand.
„Ein Geschenk für Helena“ antwortete er ohne weiter auf seine Tätigkeit einzugehen „macht man es nicht so wenn man eine Frau begehrt?“.
„Wenn man sie liebt“ stellte Margret richtig.
„Liebe, Begierde, wo ist da der unterschied“ verteidigte er sich „Ich begehre sie schon seit ich sie das erste Mal sah“.
„Da war sie doch erst Zwölf“ bemerkte die Freifrau, die mittlerweile dicht hinter Sinthoras getreten war „woher konntest du da schon wissen was für eine begehrenswerte Frau sie einmal werden würde“.
„Sagen wir mal es war ein…Gefühl?“ bemerkte er etwas schelmisch.
„Auch mein schwarzer Prinz“ seufzte Margret, schlang ihm die Arme um die Taille und schmiegte sich an seinen Rücken „du bist so unglaublich Alt, die ganze Welt hat sich dir schon offenbar aber so etwas wie Liebe haben deine schwarzen Augen in ihr noch nicht gesehen“.
„Ihr seid nicht von meiner Art“ konterte er „wie kann ich da so etwas wie das für euch empfinden von dem ihr mir schon so lange verschwärmt?“
`Nein` dachte Margret als ihr Blick auf das verblassende Gemälde seiner Gefährtin fiel `wir sind nicht von deiner Art. Aber Helena ist, zu mindest vom Aussehen, verdammt dicht dran`.
„Dann war dein Antrag ernst also gemeint?“ fragte sie als sie sich von ihm löste und zum Regal ging „ich habe es ihr übrigens erklärt“.
„Aber sicher“ bestätigte er „warum sollte ich es sonst machen?“
„Und warum vor Mays Augen?“
„Damit sie endlich aufhört sich Hoffnungen zu machen“.
Margret nahm eine Dose aus dem Regal und öffnete die Tür. “Kommst du mit zu May?“ fragte sie.
„ Wenn ihr es wünscht. Aber erst wenn ich hier fertig bin“ willigte er ein. „ich kann es jetzt nicht unterbrechen. Es dauert noch einen Wimpernschlag der Unendlichkeit“.
Nachdem Margret die Tür hinter sie geschlossen hatte öffnete er den Schmelzofen. In einem Tiegel, den er mit einer Zange herausnahm, kochte flüssiges Silber. Nihaals Lied von Feuer und Schmerz wurde lauter als er die Schmelze in zwei hohe, schmale, Irdene Gussformen füllte.

May lag mit gespreizten Beinen auf dem Bett als Margret ihr Zimmer berat. Ihre Augen waren gerötet, ihr Gesicht nass von Tränen. „Bitte geh“ schluchzte sie „lass mich“.
„Nichts da“ werte Margret ab und öffnete den Tiegel mit der Salbe. Die kreisrunden Striemen um die Brüste der Thai zeugten davon wie straff sie abgebunden waren. Auch an ihren Brustwarzen hatten die Tortur nicht gerade gut überstanden. Leichte Blutergusse zeichneten sich ab. Margret tupfe vorsichtig etwas von der Salbe auf die betroffenen Stellen und massierte sie sanft ein.
„Du hast doch nicht wirklich gedacht dass du meine Stelle einnehmen kannst“ fragte sie.
„Aber ich liebe ihn doch“ gestand May „kann er mir nicht auch einmal zeigen dass er mehr als Lust für mich empfindet? Mir nicht auch wenigstens einmal die Füsse küssen, sie wenigstens einmal streicheln?
Kann er mir nicht irgendwie zeigen dass ich ein kleines Bisschen mehr für ihn bin als eine willige Sexsklavin die sich von ihm bis aufs Blut foltern lässt wenn er es wünscht?
Margret wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzen als Sinthoras das Zimmer betrat und sich wortlos aufs Bett setzte.
„Bitte, Gebieter. Verstosst mich nicht“ flehte May.
„Aber nein“ beschwichtigte Sinthoras wehrend er Zeige und Mittelfinger tief in die Dose mit der Salbe tauchte „Ich werde dich nur nicht mehr für deine Vergehen bestrafen“ vorsichtig führte er seine Finger in Mays Scheide ein „Helena wird das von nun an tun“ sanft massierte er die Salbe ein „und nur wenn sie es nicht vermag werde ich euch beide auf dieselbe Art bestrafen“.
May atmete erleichtert auf als auch die Schmerzen in ihrer Scheide nachliessen. Aber auch seine Worte waren Balsam für ihre Seele. Sie war sich sicher dass sie weitaus mehr Schmerzen ertragen konnte als Helena. Und das Helena dazu in der Lage war ihr so viel Schmerz zuzufügen das sie es als Bestrafung und nicht als Lustvoll empfinden würde traute sie ihr nicht zu.
Bei dem Gedanken kehrte auch die Lust zu ihr zurück.
„Wir müssen mit Helena reden“ wechselte Margret an Sinthoras gewannt das Thema.
„Sie vergnügt sich gerade mit Yvonne“ lächelte er. „Dann lass uns unten auf sie warten“ schlug Margret vor und aufstehen an May gewandt „schlaff ein wenig. Wir sehen uns dann spätestens zum essen“.
Sinthoras legte seinen Arm um Margrets Taille und machte sich mit ihr auf den Weg nach unten.
„Sie sollte die Identität meiner fiktiven Tochter annehmen. Ich brauche sie nicht mehr“ erklärte Margret ihr Vorhaben „dann kann sie auch meinen Besitz erben wenn ich nicht mehr bin. Das macht es einfacher für sie. Ich hab das schon vor einem Jahr in die Wege geleitet“.
„Ach, ihr könnt in die Zukunft sehen?“ spottete Sinthoras.
„Nein, das nicht. Aber warum hast du dieses Haus haben wollen als wir aus Thailand zurück kamen? Haben wir nicht schon genug? Du wolltest in ihrer Nähe sein. Wenn du ein Mensch wärst würde ich sagen du bist verliebt“...


"Ah sehr schön, das Wachs ist flüssig", murmelte Yvonne vor sich hin, sie nahm das Glasgefäß an sich und hielt es Helena unter die Nase. "Riech mal daran, gut nicht?"
Helena schnupperte und musste der Französin zustimmen. Es roch nach einer exotischen Mischung aus Zitronengras und Eukalyptus.
Wie nebenbei erwähnte Yvonne: "Übrigens enthält die Kerze aphrodisierernde Wirkstoffe... Nur für den Fall, dass der Zaubertrank nachlässt..."
"Ha Ha."
Yvonne stellte das Kerzenglas auf das kleine Nachtschränkchen neben dem Bett, dann drückte sie Helena an den Schultern nach unten und setzte sich rittlings über sie.
Helena zog die Augenbrauen nach oben und lächelte. "Ich dachte, du wolltest mich massieren?"
"Oh, das will ich auch, keine Sorge. Und wir haben nicht spezifiziert, wo...", sie lächelte kokett und zog mit ihrem manikürten Fingernagel eine zarte Linie zwischen Helenas vollen Brüsten entlang, bis hinunter an ihren Bauchnabel. Helena zuckte lustvoll zusammen.
Langsam, als hätte sie alle Zeit der Welt, angelte Yvonne sich die Massagekerze und drehte und wendete sie vor Helenas Augen. Offensichtlich war ihr Sinn für Theatralik gut ausgeprägt. Dann, ohne weitere Vorwarnung kippte sie sie und das warme Wachs floss aus einer Höhe von etwa 30 Zentimeter auf Helenas Bauch. Es fühlte sich heiß an, aber nicht so sehr, dass es unangenehm gewesen wäre.
Yvonne stellte die Kerze wieder ab und begann mit ihrer Massage.
Ihre zarten Hände glitten halb streichelnd, halb knetend über Helenas Bauch. Erst hinab zu ihren Hüftknochen, dann hinauf zu ihren Brüsten. Yvonne berührte sie nicht; stattdessen fuhren ihre Finger außen herum, an Helenas Seiten hinab bis zu ihren Hüften und dann über den Bauch wieder nach oben. Diesen Rhythmus hielt sie erst eine Zeit lang unbeirrt aufrecht, erst als Helenas Atmung sich langsam beschleunigte, fuhr sie mit ihren Daumen immer wieder, wie zufällig, über die Außenseiten ihrer Brüste, was Helena mit einem wohligen, leisen Stöhnen quittierte.
Die brünette Französin lächelte zufrieden, sie beugte sich nach unten, bis ihr Gewicht ganz auf Helena lastete und küsste diese. Ihre kleinen, straffen Brüste drückten gegen Helenas größere. Der Kuss begann sanft, wurde aber zunehmend stürmischer, während Yvonne sich immer wieder an Helena rieb. "Im Moment gehörst du nur mir", schnurrte sie und setzte sich wieder aufrecht hin. Sie rutschte ein Stück weit nach hinten, bis sie auf Helenas Oberschenkel saß und kraulte ihren Venushügel. Spielerisch tanzten ihre Finger über die übersensible Haut, unberechenbar berührte sie zwischendurch das obere Ende von Helenas Scham, drückte von außen gegen die Stelle, wo sich ihre Klitoris befand. Helena wand sich unter ihr, immer wieder spürte sie ein heftiges Ziehen zwischen den Beinen.
"Heute werde ich etwas ausprobieren, von dem ich schon lange träume", erklärte Yvonne und ihre Augen funkelten, "ich habe mir schon vor Monaten ein ganz besonderes Spielzeug gekauft; einen Doppeldildo. Einen Teil davon führe ich in mich ein und während ich dich ficke, können wir dabei beide etwas spüren. Warte...", sie kletterte vom Bett und kramte wieder in ihrer Schublade. Schnell förderte sie ein schwarzes, ungefähr L-förmiges Silikon-Ding zutage. Sie reichte es Helena, damit diese es sich ansehen konnte.
"Und das funktioniert?"
"Nun, das werden wir sehen." Sie nahm es ihr wieder ab und leckte über den schwarzen Schaft des Dildos, wobei sie Helena tief in die Augen schaute. Indem sie ihre Knie leicht anstupste, brachte sie Helena dazu, die Beine zu spreizen. Langsam rieb sie den Dildo über ihre Schamlippen, tauchte ihn immer wieder in die glitzernde Nässe dazwischen, umkreiste ihre Klitoris. Helena verschränkte die Hände hinter dem Kopf und schloss die Augen. Sie vertraute Yvonne, ja, sie wollte sie, genauso sehr, wie sie sonst nur Männer begehrt hatte. Sie wollte sehen, wie Yvonne sich vor Geilheit wandte, wollte sie stöhnen hören - wollte, dass sie sich das richtige Ende dieses merkwürdigen Dildos einführte und sie einfach nahm.
Ein wenig war sie überrascht von sich selber, aber dann erinnerte sie sich, dass der Zaubertrank ihr ja sämtliche Hemmungen nahm, also beschloss sie, ihr Sehnen einfach zu akzeptieren.
"Nimm mich", hauchte sie der anderen Frau zu, "so, wie du es dir erträumt hast."
"Gern."
Geschickt führte sie sich den Dildo ein, der von ihren Hüften abstand wie ein künstlicher Penis. Es war ein eigenartiger Anblick; der zarte, weibliche Körper und das Imitat eines steifen Gliedes...
Yvonne kniete sich vor Helena hin, nahm ihre Beine in ihre Hände und drang mit dem Dildo in sie ein. Sofort begann sie mit fließenden Stoßbewegungen, die weniger fest waren, als die eines Mannes, es war mehr ein kreisendes Reiben und es war herrlich. Schnell fand sie einen Rhythmus, der ihnen beiden gefiel.
Um sich zusätzlich zu stimulieren, rieb Helena ihren Zeigefinger über ihre Klitoris, ihr Atem ging immer schneller und sie begann, leise zu stöhnen. Als Yvonne ihr Tempo beschleunigte, nahm sie auch ihre zweite Hand und rieb über die Perle der anderen Frau. Beinahe sofort erreichte diese ihren Höhepunkt; ihr Stoßen wurde ruckartig, sie verlor sämtlichen Rhythmus und sank schließlich keuchend in sich zusammen.
Helena musste grinsen. Ihr gefiel, was sie sah.
Nach einigen Momenten sah Yvonne zu ihr auf, sie lächelte träge wie eine glückliche Katze. "Das war genial", seufzte sie und ließ den Dildo aus sich gleiten. Geschmeidig beugte sie sich herab, Helenas Beine glitten von ihren Schultern (wo sie sie zuletzt abgestützt hatte) und sie küsste ihren Venushügel. "Ich will dich lecken, bis du kommst", versprach sie, "und dieses Wunderding soll mir dabei helfen."
Hingebungsvoll saugte sie an dem Ende des Dildos, das gerade noch in ihr gesteckt hatte, dann leckte sie über Helenas Klitoris, umkreiste sie mit der Zunge, saugte sanft daran. Mit der Hand bewegte sie dabei den Dildo, um eine Stoßbewegung nachzuahmen, ihre andere Hand tastete sich über ihren Bauch nach oben, bis zu ihren Brüsten. Zärtlich liebkoste sie die Brustwarzen, streichelte die glatte Haut.
Schnell befand sich Helena wieder auf der Schwelle zum Höhepunkt. Als Yvonne das merkte, verdoppelte sie ihre Anstrengungen, die Bewegungen ihrer Zunge wurden schnell und fester, das Stoßen mit dem Dildo tiefer.
Unfähig, sich gegen diese süße Behandlung zu verschließen, kam Helena. Der Orgasmus schickte sanfte Wellen durch ihren Körper, sie fühlte sich, als würde sie in ein helles Licht empor getragen. Es war so ganz anders, wie die heftigen, durchschüttelnden Höhepunkte, die Sinthoras ihr bisher geschenkt hatte.
Und dann war es vorbei.
Yvonne legte den Dildo weg und kuschelte sich an ihre Seite. "Weißt du", flüsterte sie, "das war schön. Wir sollten es öfter mal wiederholen..." Einige Minuten lagen sie still nebeneinander. Für den Moment schienen sich Helenas Sorgen in Luft aufgelöst zu haben, sie wusste zwar, dass dies an den eben ausgeschütteten Glückshormonen lag, aber das war ihr herzlich egal.
Zärtlich küsste Yvonne sie auf die Wange, dann setzte sie sich auf.
"Wir sollten nach unten gehen", stellte sie fest.
"Warum? Wollten wir nicht überlegen, wie ich mein Zimmer einrichten soll? Sind wir nicht deshalb überhaupt herauf gekommen?"
Ein schelmisches Lächeln stahl sich auf Yvonnes Gesicht. "Nun, das war zumindest der Vorwand. Ich konnte es mir doch nicht entgehen lassen, dich zu verführen, solange du wegen dem Zaubertrank noch so empfänglich für alles bist!" Sie kicherte. "Aber natürlich wollte ich dir mit dem Zimmer auch helfen. Nachher. Das hat jetzt allerdings keine Zeit mehr, denn Sinthoras ruft uns."
"Du hörst ihn in deinem Kopf?"
"Ja klar", so wie sie das sagte, klang es, als wäre es selbstverständlich, "du etwa nicht?"
Helena schüttelte den Kopf und erhob sich ebenfalls. Sie war gespannt, was sie erwartete.
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  #25  
Alt 04.06.2013, 18:33
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Hoffe es geht schnell weiter.....
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  #26  
Alt 05.06.2013, 13:32
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In der Karminecke angekommen setzte sich Sinthoras mitten auf das breite Sofa. „Komm, vertreiben wir uns die Zeit bis die Beiden kommen“ forderte er Margret auf.
„Moment“ entgegnete sie „ich hole mir nur was zu trinken“.
Mit schnellen Schritten ging sie in die Küche, schüttete sich eine doppelte Portion Lustelixier aus ihrem Vorrat in ein Weinglas und füllte es mit Rotwein auf. Während sie noch einen Umschlag aus einem der Schränke holte und zu Sinthoras zurückkehrte trank sie schnell die Hälfte des Glases aus. Den Umschlag und das halb volle Glas mit dem Lustgemisch stellte sie auf den kleinen Tisch bei der Sitzgruppe wo Sinthoras bereits mit einer Erektion auf sie wartete. Breitbeinig kniete sie sich über ihn und rieb ihre Scham an seinem Schwanz. Langsam begann das Elixier zu wirken und Lust breitete sich in ihr aus. Als er seine Hände zärtlich über ihre Flanken streichen liess, sie zu sich heran zog und ihre Brustwarzen küsste richteten sie sich auf und ihre Scham wurde feucht.
Vorsichtig umfasste er ihre Pobacken und hob sie an bis seine Eichel den Eingang ihrer Grotte berührte. Margret bewegte sich langsam auf und ab wobei er Centimeter für Centimeter in sie eindrang. Sie liessen sich Zeit und so dauerte es einige Minuten bis Margret ganz auf ihm zu sitzen kam. Leise stöhnend bewegte sie langsam ihren Unterleib vor und zurück. Keiner von beiden wollte einen schnellen Orgasmus. Es ging ihnen nur darum ihre Lust zu geniessen.

Als Helena, gefolgt von Yvonne, die Treppe herunter kam und die Beiden so sah blieb sie stehen. „Geh weiter“ forderte Yvonne sie auf.
„ Aber wir können sie doch nicht Stöhrer“ wehrte Helena ab.
„Aber sie warten doch auf dich“ erklärte die Französin und schob die grosse Blonde weiter.
„Helena, meine Schöne“ rief der Dämon ihr zu „kommt, setzt euch zu uns. Wir haben zu reden“. Mit einer Geste deutete er auf den Platz zu seiner Seite. Unsicher nahm Helena Platz. So einfach neben einem Paar zu sitzen das gerade Geschlechtsverkehr hatte war eine ungewohnte Erfahrung. Irgendwie Peinlich, aber auch irgendwie erregend. Yvonne setzte sich auf die Armlehne neben Helena und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
„Gebieter“ begann sie ohne Umschweife „warum kann Helena euch nicht in ihrem Kopf hören?“
„Ich habe es bis jetzt vermieden“ erklärte er „um nicht in ihre Privatsverre einzudringen. Es ist nicht jedem angenehm“.
„Aber dann müsst ihr nicht immer Yvonne beauftragen mich zu holen“ meinte Helena.
`Ist es euch peinlich neben Margret und mir zu sitzen während wir ficken? ` fragte er sie. Helena hatte den Eindruck dass er laut gesprochen hatte aber seine Lippen hatten sich nicht bewegt. Er schaute sie nur belustigt an. Die Anderen schienen nichts gehört zu haben.
„Nein, nein. Ganz und gar nicht“ antwortete sie schnell und erntete unverständliche aber belustigte Blicke von Yvonne und Margret.
`Lügt mich nicht an` hörte sie ihn spottend weiterreden obwohl sein Mund geraden mit Margrets Brustwarzen beschäftigt war `es ist euch Peinlich. Und es erregt euch zugleich. Möchtet ihr mit Margret tauschen? `
„Nein, eigentlich nicht“ wehrte sie ab.
`Doch, ihr möchtet` hörte sie seine Stimme.
Die Sache wurde ihr langsam unheimlich. Sie konnte ihn nicht nur hören obwohl er nicht sprach. Er wusste auch genau was sie fühlte.
„Lass gut sein“ meinte die Köchin zu Sinthoras wehrend sie langsam ihr Becken weiter bewegte „wir müssen das mit Helenas Ausscheiden aus ihrem alten Leben besprechen“ und an Helena gerichtet „wir fahren Morgen zu dir und holen die Sachen die für dich von Wert sind. Ich meine die, die für dich einen ideellen Wert haben. Fotos, Andenken und so. Der Rest bleibt wo er ist und du verschwindest einfach von der Bildfläche“.
„Aber ich muss doch meine Arbeit kündigen“ ereiferte sich Helena „und meine Wohnung, meine Versicherungen. Ich hab noch einen Kredit abzuzahlen. Und meine ganzen Möbel“.
„Möbel kannst du dir neue aussuchen“ meinte Margret „Geld spielt keine Rolle. Davon haben wir mehr als genug. Den Kredit kann sich die Bank sonst wo hinstecken. Sollen sie doch sehen woher sie ihr Geld bekommen. Und der ganze Kündigungskram hält doch nur unnötig auf. Du verschwindest einfach, kommst auf die Vermisstenliste wenn dich überhaupt wer vermisst“.
„Hast du das auch so gemacht?“ wollte Helena von Yvonne wissen.
„I ich wa weiss nicht“ stotterte die Französin verlegen.
`Fragt Yvonne nicht nach ihrer Vergangenheit` hörte sie Sinthoras Stimme in ihrem Kopf `ihr tut ihr damit nur unnötig weh. Margret wird es euch erklären. Und nun wechselt schnell das Thema`.
„Und was mache ich wenn ich verreisen will?“ fragte Helena schnell „Ihr verreist doch von Zeit zu Zeit wie ich gehört habe. Oder wenn ich in eine Verkehrskontrollen kommen? Die haben mich doch sofort wieder. Ich brauche doch einen neuen Pass und so was. Oder werde ich das Haus nicht mehr verlassen?“
„Da liegt ein Umschlag für euch“. Sinthoras deutete zum Tisch „nehmt ihn“.
Helena nahm ihn und griff hinein. Ein Reisepass, ein Personalausweis, ein Führerschein und eine Kreditkarte kamen zum Vorschein. Sie schlug den Pass, der schon Gebrauchsspuren aufwies, auf und studierte die Daten. Er war vor gut einen Jahr ausgestellt worden. Sogar das Geburtsdatum war das ihre. Auch das Foto war dasselbe wie das das sie vor gut einem Jahr für ihren neuen Personalausweis machen lassen hatte. Auch die Unterschrift hätte ihre sein können.
Nur der Name lautete anders. „Adelheid Freifrau vom Schnee“ las sie laut vor.
„Ja“ verkündete Margret „ich bin seit 1662 Adelig. Und du als meine Tochter bist es auch“.
`Das war alles von langer Hand vorbereitet` schoss es Helena durch den Kopf. Sie bekam vor Aufregung einen trockenen Mund, griff nach Margrets Weinglas und trank es aus bevor sie weiterreden konnte. Der volle Nachgeschmack reifer Beeren, gemischt mit etwas schwerem, Erdigen kam ihr bekannt vor.
„Wieso bin ich deine Tochter“ fragte Helena während sie noch darüber nachdachte was sie da gerade getrunken hatte. `war es schon wieder der Zaubertrank? `
„Ich habe immer mal wieder eine fiktive Tochter“ begann Margret zu erklären „eigentlich um ihre Identität anzunehmen. Ich kann ja nicht laut Papieren schon Sechzig sein und immer noch wie Mitte Zwanzig aussehen. Das fällt auf. Also schlüpfe ich immer wieder in die Rolle meiner eigenen Tochter. Aber das hat sich jetzt wohl erledigt wo ich beginne zu altern. Du bist jetzt meine Tochter. Du wirst mich beerben wenn ich tot bin, meine Ländereien, mein Vermögen, alles wird einmal dir gehören. Du musst dafür nicht weiter tun als auf diesen Dämonen aufzupassen damit er keinen Unsinn macht“.
Sinthoras schaute belustigt zu Margret und hob sein Becken ruckhaft an. „Au“ schrie die Köchin übertrieben lauf und bewegte sich schneller auf ihm wobei sie ihm ihre Brüste ins Gesicht drückte. „Aber das ist nicht so schwer. Wenn er genug Sex hat ist er zufrieden und denkt nicht daran die Welt zu erobern“. Um ihren Worten Nachdruck zu geben liess sie ihr Becken lustvoll kreisen.
„Wir müssen noch über euch und May reden“ bemerkte Sinthoras nachdem er sich aus Margrets Brüsten befreit hatte „da ihr ja freiwillig die Verantwortung für sie übernommen habt. Ich werde sie zu uns bitten.“
Margret erhob sich langsam und drehte sich dabei etwas zu Helena und Yvonne. „Komm, Yvonne, machen wir mal Kaffee und ich bin gespannt was du uns für Kuchen mitgebracht hast“.
Langsam glitt sein Schwanz aus ihrer Scheide. Helena schaute interessiert zu. So Deutlich hatte sie das noch nicht gesehen.
Während Die beiden Frauen in der Küche verschwanden rutschte Sinthoras ein Stück von Helena weg und drehte sich halb zu ihr um und legte ein Knie auf die Sitzfläche. Der Sinn wurde ihr sofort klar. Es sollte keinen Platz auf dem Sofa für eine dritte Person geben und so machte sie es ihm nach auch wenn er dadurch eine tiefen Einblick zwischen ihre Schenkel bekam und sehen konnte das das Elixier schon wieder dazu führte das ihre Scham vor Feuchtigkeit glänzte.
May kam ein wenig schläfrig und noch leicht breitbeinig die Treppe hinunter. Mit leicht missmutiger Mine setzte sie sich mit weit gespreizten Beinen, wobei sie ein Bein über die Sessellehne legte, in eine Sessel der den Beiden gegenüber stand.
„Ich habe folgendes beschlossen“ begann Sinthoras „May, du wirst von nun an Helena als Zofe dienen und ihr Gehorsam entgegen bringen. Helena, ihr seid von nun an für Mays Erziehung verantwortlich. Ihr werdet sie für jegliches ungehorsame Verhalten nach euren Vorstellungen bestrafen. Ich lasse euch da völlig freie Hand indem was ihr für Methoden anwenden möchtet und stehe euch auch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Nur, habt ihr keinen Erfolg mit eurer Erziehung, werde ich euch für euer Unvermögen auf dieselbe Art bestrafen wie ich May bisher für ihren Ungehorsam bestraft habe. Ich hoffe das fördert eure Kreativität“.
Beide Frauen schauten Sinthoras endgeistert an. May, weil sie nun ihrer Rivalin dienen musste und diese auch noch das Recht hatte sie zu bestrafen. Helena, weil er ihr bei Versagen offen mit Folter drohte.
`Ich bin mir sicher dass es kein Problem für euch darstellt May bei ihrem Schwachpunkt zu treffen` hörte Helena seine Stimme in ihrem Kopf während er ihr zärtlich über das Bein streichelte.
In zwischen waren auch Margret und Yvonne mit zwei Tabletts zurück auf denen sich Kaffee, Kuchen und Geschirr befanden. Nachdem sie alles auf dem Tisch angerichtet hatten setzten sie sich gemeinsam in den noch freien Sessel der den beiden schlanken Frauen genug Platz bot.


4. Einander Versprochen

Ich bin nun also für sie verantwortlich? So richtig? Irgendwie konnte Helena mit dem Gedanken nicht recht warm werden. May hatte das Gesicht zu einem hässlich unfreundlichen Ausdruck verzogen und musterte sie mit unverhohlener Abneigung.
Helena zwang sich zu einem übertrieben freundlichen Lächeln. „Ich denke schon, dass May und ich uns blendend verstehen werden, nicht wahr?“, sie zwinkerte ihr spitzbübisch zu, „denn wenn nicht, komme ich vielleicht auf die Idee, dass ich gerne einen Swimmingpool hätte und dann müsste May den restlichen Sommer damit verbringen, ihn mit einem Spaten von Hand auszuheben. Und ich bin mir absolut sicher, dass sie das lieber nicht tun würde.“ Inzwischen grinsend – sie konnte es sich einfach nicht verkneifen – wandte Helena sich direkt an May, „daran könntest noch nicht einmal du Lust empfinden, oder? Denk nur an all die Blasen auf deinen zarten Händen!“
May sah aus, als hätte sie in einen sauren Apfel gebissen, Margret trug einen leicht skeptischen Ausdruck zur Schau und Yvonne kicherte leise in sich hinein. Von Sinthoras empfing sie einen wortlosen Gedanken, der sich irgendwie hämisch grinsend anfühlte – für alle sichtbar trug er hingegen eine toternste Miene zu Schau.
„Das würdest du nicht wagen“, zischte May bösartig.
Helena zuckte nur leicht mit den Schultern. „Warum nicht? Ich habe das Gefühl, du brauchst einen echten Anreiz dafür, dich zu benehmen – was bringt denn bitte eine Bestrafung, wenn sie dir gefällt? Das ist pädagogisch nicht wertvoll.“ Sie erhob sich, streckte genussvoll ihr Rückgrat durch, wobei ihre Brüste gut zur Geltung kamen, wie sie bemerkte und nahm eine Tasse Kaffee an sich. In aller Seelenruhe rührte sie einen Löffel Zucker und einen großen Schluck Milch hinein, dann ließ sie sich mit der Tasse in der Hand wieder auf der Couch nieder.
May starrte immer noch finster vor sich hin. Als sie allerdings feststellte, dass es ihr nicht gelingen würde, Helena nieder zu starren, änderte sie ihre Taktik. Sie räkelte sich frivol, spreizte ihre Schenkel noch ein Stückchen weiter und begann ganz offen damit, sich selbst zu streicheln. Helena wandte sich von ihr ab, sollte sie das halt tun, wenn sie wollte. Bei dem ungewöhnlich offenen Umgang mit Sex, den hier alle an den Tag legten, würde sich wohl niemand daran stören.
Gemeinsam in ihren Stuhl gekuschelt unterhielten sich Margret und Yvonne leise miteinander. Die zärtliche Zuneigung, die sie einander entgegen brachten, war beinahe spürbar – Margrets Wunsch zu sterben würde Yvonne hart treffen, wenn es wirklich so weit war, dass sie ihn ausführte. Helena würde sich dann etwas überlegen müssen, mit dem sie Yvonne trösten und ablenken konnte.
Gedankenversunken nahm sie einen kleinen Schluck von ihrem Kaffee – und verbrannte sich just die Zungenspitze daran. Nun, den konnte sie so noch nicht trinken. Sie erhob sich erneut, um die Tasse wieder abzustellen.
Mitten in der Bewegung hielt sie kurz inne, sie hatte eine Idee.
‚Sinthoras? ‘, dachte sie intensiv in seine Richtung, ‚könnt Ihr mich hören? ‘
Sofort fühlte es sich an, als wäre er direkt in ihrem Kopf. ‚Aber ja doch, meine Liebe. ‘
Helena stellte die Kaffeetasse ab, anstatt sich wieder neben ihn auf die Couch zu setzen, ging sie vor ihm auf die Knie.
Schüchtern blickte sie zu ihm auf.
‚Ich habe das Gefühl, ich müsste etwas Besonderes sagen‘, versuchte sie zu erklären. Verdammt, das war schwierig! Es wäre ihr schon schwer gefallen, die richtigen Worte sprechend zu finden, sie nur zu denken war da nochmal ein Stück komplizierter. ‚Ich fürchte, ich bin darin nicht besonders gut‘… und schon gar nicht, wenn er in all seiner nackten Pracht so vor mir sitzt!
Sanft hob sie sein rechtes Bein etwas an, dann bückte sie sich und küsste seinen großen Zeh.
Sie bemerkte, dass nun alle Augen auf ihr ruhten. Na dann… allerdings fühlte es sich irgendwie richtig an, Zeugen für diesen Moment zu haben.
‚Sinthoras‘ dachte sie, ‚ich erkenne unsere Verbindung an. Von diesem Moment an will ich die Deine sein‘, sie saugte liebevoll an seinem Zeh und wunderte sich darüber, wie ungewohnt er sich in ihrem Mund anfühlte, ‚so wie du der Meine sein wirst, so lange es für uns beide ein Vergnügen ist…‘ Das hatte einen schwulstigen geistigen Klang und sie war froh, dass sie es nicht laut ausgesprochen hatte.
Von Sinthoras empfing sie wohlwollendes Gelächter. ‚May wäre in Ohnmacht gefallen, wenn sie dich hätte hören können… Schade eigentlich. Und du hast Recht, das war wirklich ein wenig übertrieben… Nett gemeint, aber übertrieben.‘
Unbarmherzig pochte das Verlangen zwischen ihren Beinen, also fasste Helena sich ein Herz, erhob sich und kletterte auf Sinthoras‘ Schoß. Sie hatte einen Kloß in der Kehle und fürchtete jeden Moment, dass er sie zurückweisen würde. Nichts dergleichen geschah; mit seinen schlanken Fingern umfasste er ihr Hinterteil und rückte sie auf seinen Oberschenkeln zurecht, sein steifer Penis drückte sich verführerisch gegen ihren Bauch.
Helena lächelte ihn an und auch seine Mundwinkel schienen sich kaum merklich zu heben. Obwohl nichts Besonderes passiert war, fühlte sie, wie eine festliche Stimmung von ihr Besitz ergriff. Zart streichelte sie über die Eichel seines Schwanzes und wünschte sich, sie hätte den Mut, genauso freimütig und unbeschwert auf ihm zu reiten, wie es Margret getan hatte – das wäre sehr aufregend gewesen… Dann erinnerte sie sich, dass sie trotz allem noch seine Sklavin war, also senkte sie den Blick und zog ihre Hand zurück.
Sofort hob Sinthoras ihr Kinn an, so dass sie ihn wieder anschauen musste.
„Was ist los?“, fragte er forschend, „Gibt es etwas, dass du gern tun würdest?“
Niemals würde sie es wagen, auszusprechen was sie gerade in diesem Moment gern täte! Aber wahrscheinlich wusste er es sowieso…
Schnell warf Helena einen Blick über die Schulter. Yvonne hatte sich eng an Margret gekuschelt und beide beobachteten sie neugierig. May hatte aufgehört, sich selbst zu berühren und starrte mürrischer denn je zu Boden.
Etwas, das sie gern täte… etwas anderes, als auf ihn zu gleiten, zu spüren, wie sein großer Schwanz in sie glitt, etwas anderes, als ihn wild zu reiten…
„Ich träume schon so lange von einem Maskenball“, plapperte sie drauflos, um überhaupt irgendwas zu sagen – und schlug sich dann sofort beide Hände auf den Mund. Oh. Mein. Gott! Innerlich wand sie sich. Nein! Das hatte sie nicht gerade tatsächlich ausgesprochen! Da hatte ihre Cinderella-Fantasie sich wohl weiter in ihr ausgebreitet, als sie jemals vor irgendjemandem – einschließlich sich selbst – zugeben würde…
Hinter ihr hörte sie Yvonne freudig quietschen. „Ja, das wäre wunderbar! Und genau richtig, um eure Verlobung zu feiern!“ Helena zuckte zusammen. Verlobung. Ja, sie hatten sich gerade eben verlobt.
Aber es ausgesprochen zu hören war etwas ganz anderes.
Sie wandte sich um, und sah, dass Yvonne strahlte wie ein kleines **** an Weihnachten. Margret legte nachdenklich die Stirn in Falten, dann stimmte auch sie zu: „Das ist eigentlich eine wirklich gute Idee, Helena“, an Sinthoras gerichtet fügte sie hinzu: „Und es gibt da ohnehin ein paar Leute, die du längst wieder einmal daran erinnern solltest, wer die Macht über sie hat…“
„Das stimmt“, überlegte dieser, „und wir haben ohnehin schon viel zu lange nicht mehr gefeiert. Helena soll also ihren Ball haben!“, beschloss er.
Unwillig suchte Helena nun auch Mays Blick. Die Asiatin war nicht etwa weiß geworden, ihre zartgoldene Haut schien direkt ergraut zu sein. Sie tat ihr leid.
„May“, erklärte Helena daher fest, „ich wünsche mir, dass du auch kommst. Bestimmt gibt es auch für dich die Möglichkeit, dich zu amüsieren.“
„Wie du befielst“, flüsterte May sehr leise, „darf ich mich entfernen? Ich glaube, mir wird schlecht…“ Sie wartete nicht erst auf Helenas zustimmendes Nicken sondern sprang auf und stürmte aus dem Raum.
Helena seufzte.
Das war etwas, um das sie sich kümmern musste. Bald, beschloss sie, als sie Sinthoras‘ Gesichtsausdruck sah. Zum Besten für sie beide.
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  #27  
Alt 05.06.2013, 22:13
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Kompliment. Einfach klasse.
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  #28  
Alt 05.06.2013, 23:23
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Danke. Morgen gibt’s Mehr…
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  #29  
Alt 06.06.2013, 14:36
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Sinthoras konzentrierte sich auf Helenas Geist, auf ihr Gefühlsleben. Lust war das dominierende Gefühl in ihr. Aber auch grosse Unsicherheit. Zärtlich liess er seine Hände über ihre Flanken streichen, küsste ihre Brustwarzen, versuchte ihre Lust zu steigern und dadurch ihre Unsicherheit zurückzudrängen. `Warum tut sie es nicht wenn sie doch reiten will` dachte er `auch wenn sie es komplett falsch gemacht hat habe ich ihr doch zu verstehen gegeben dass ich sie respektiere, sie als meine Gefährtin anerkenne`.

„Dann sollten wir den freudigen Anlass heute Abend doch mit einen kleinen Gartenparty feiern“ meinte Margret „Yvonne, schmückst du den Garten? So mit Fackeln und so. Und vergesse nicht die Hollywoodschaukel für unser Brautpaar bereitzustellen. Ich bereite dann mal mit Helena das Essen vor. Und du, Sinthoras, du könntest…“.
„Ich hab noch zu tun“ unterbrach er sie und biss Helena ohne Vorwarnung in die Brustwarze. Helena schrie vor Schmerzen laut auf, versuchte sich ihm zu endziehen was ihre Schmerzen aber nur noch steigerte. Erst in dem Moment in dem sie jede Gegenwehr aufgab und den Schmerz klaglos ertrug gab er ihre Warze wieder frei. Als wenn sie keinerlei Gewicht hätte hob er sie von seinem Schoss und setzte sie neben sich auf das Sofa bevor er sich erhob und zur Treppe ging. Auf halber Höhe drehte er sich noch einmal um. „Ich mach dann nachher das Feuer an“ sagte er mit einem sadistischen Grinsen auf den Lippen.

In seinem Arbeitszimmer angekommen ging er direkt zum Arbeitstisch. `Wie hat sie es nur geschafft ihre Gedanken an mich zu richten? ` fragte er sich `hat Margret oder Yvonne ihr einen Ring gegeben und ihr erklärt wozu er da ist? `
Die beiden Gussformen waren mittlerweile abgekühlt. Ein Gedanke liess sie zerspringen. Als er das Ergebnis seine Bemühungen in Händen hielt lächelte er zufrieden und beobachtete wie sich das Silber unter den Einfluss seines Willens glättete. Würde sie sich freuen über ein so kostbares Geschenk? Würde sie ihn wegen der Nebenwirkungen verfluchen? Beides, so hoffte er inständig. Als er die Rubine, die in einer Tonschale bereitstanden, mit seinem Geist berührte begann das Silber in seinen Händen sich allmählich zu erwärmen.

„Dummes Ding“ zischte Margret Helena an als Yvonne in den Garten gegangen war und sie mit ihr in der Küche alleine war „was hast du dir nur dabei gedacht“?
„Aber du hast doch gesagt das…“ verteidigte sich Helena.
„Ich hab dir nicht gesagt dass DU IHM die Füsse küssen sollst“ polterte Margret los „Du musst ihm nicht beweisen dass du dich ihm unterwirfst. Das weiss er auch so. Jeder unterwirft sich ihm, früher oder später, oder er stirbt an seinem Hochmut“.
„Aber ich kann doch nicht von ihm verlangen dass er mir die Füsse küsst“ begann Helena zaghaft „damit würde ich doch von ihm verlangen das er sich mir unterwirft. Das wäre doch total falsch“.
„Du verstehst das nicht“ die Köchin wurde langsam wieder ruhiger „Sinthoras unterwirft sich nichts und niemandem, und schon gar nicht so einer jungen Göre wie du eine bist.
Wenn er dir die Füsse küsst heisst das das er dich akzeptiert, dein Recht auf Leben, dein Recht auf Eigenständigkeit, deinen Wunsch dich ihm auf deine Weise, nach deinen Möglichkeiten zu unterwerfen. Du verstehst? Wir Menschen haben weder eine Geste noch ein Wort für das was es ausdrückt. Es ist eine besondere Form der Zärtlichkeit die er meines Wissens nach in den letzten Vierhundert Jahren nur dir und mir zukommen liess“.
„Ich glaube, ich verstehe“ meinte Helena zögernd „er will meine freiwillige Unterwerfung“.
„Ja“ erwiderte Margret „er will dass du dich ihm nicht aus Angst unterwirfst so wie all die anderen. Er will dass du es aus Lust tust, aus Begierde, nicht aus Angst. Darum küsst er dir die Füsse. Nicht weil er sich dir damit unterwirft. Sondern weil er dir damit zeiget das er deine Grenzen akzeptier. Und du solltest diese Geste von ihm fordern, immer wieder, um sicher zu sein dass zwischen euch alles in Ordnung ist.“
„Ich hab`s vermasselt“ gestand Helena ein.
„Ja, das hast du“ sagte Margret etwas mitleidsvoll „und du musst mehr Selbstsicherheit zeigen. Wenn du auf seinem Schwanz reiten willst dann tu es auch und setze dich nicht nur auf seinen Schoss. Zeige ihm was du willst und wo deine Grenzen liegen. Sonst endest du noch wie May“.
Bei dem Gedanken an May und dem was Sinthoras mit ihr machte wurden ihr die Schmerzen in ihrer Brustwarze wieder bewusst. „Ich hab`s gründlich vermasselt“ sagte Helena mehr zu sich als zu der Köchin wehrend sie sich vorsichtig ihre schmerzende Brustwarze massierte „hast du nicht was gegen die Schmerzen“?
„Ich werde mich hüten mich da einzumischen“ wehrte Margret ab „oder meinst du dass ich möchte dass mir meine Warzen tagelang weh tun, und das nicht nur so ein Bisschen? Das ist eine Warnung an dich. Behaupte dich oder er macht mit dir was er will. Also mach es heute Abend noch mal und zwar richtig“
„Aber ich möchte doch das der mit mir macht was er will“ meinte Helena etwas zaghaft „es ist so erregend sich ihm zu unterwerfen“.
„Ja, das ist es“ bestätigte Margret „und er wird es auch weiterhin machen. Aber wie weit würdest du dabei gehen? Das Bild über deinem Bett, möchtest du dafür Modell stehen“?
Helena lief ein Schauer über den Rücken. „Nein, das wäre nicht mehr Lustvoll für mich, das würde ich nicht aushalten“.
„Siehst du. Und darum musst du dich gegen ihn behaupten“ erklärte Margret „sonst ist Das deine Bestimmung. Er wird deine Grenzen immer mehr erweitern, dich mit dem Lustelixier abfüllen bis das du nur noch ein Gefühl kennst. Geilheit, grenzenlose Geilheit. Und du wirst alles mit dir machen lassen um Befriedigung zu erlangen, auch wenn du weist das es nur für einen Augenblick ist“.
„Hat er das mit May gemacht“ fragte Helena.
„Ja, das hat er“ bestätigte Margret „und sie lässt alles mit sich machen so lange sie es überlebt, einen Orgasmus erhält und er danach ihre Verletzungen wieder heilt. Auch du kannst ihr mit körperlicher Bestrafung nicht bei kommen. Sag Sinthoras das du etwas braust um ihre Orgasmen zu kontrollieren. Und dann belohne sie mit einem Orgasmus wenn sie sich richtig verhält. Sie wird alles für dich tun um einen Orgasmus zu erhalten“.
„Danke für den Tipp“ meinte Helena nachdenklich „aber um noch mal auf meinen misslungenen Antrag zurück zu kommen. Sinthoras hat ihn dennoch akzeptiert, hat er mir zu mindest zu verstehen gegeben. Ich hab ihm dabei ja auch gesagt wie ich es meine, so mit meinen Gedanken“.
Margret ergriff Helenas Hände und schaute sie sich an. „Du trägst keinen Ring der dir das ermöglichen würde“ bemerkte sie erstaunt „du hast ihm wirklich deine Gedanken übermitteln können, einfach so“?
„Ja, er hat mich, glaube ich, richtig verstanden“ meinte Helena verdutzt „er hat zu mindest so geantwortet dass es passte. Ist es so ungewöhnlich“?
„In der Tat, in der Tat“ erklärte Margret wehrend sie versonnen mit einem breiten Silberring an ihrem Finger spielte, der eine Smaragd einfasste „kein Mensch hat so viel geistige Kraft das er seine Gedanken ohne einen magischen Verstärker an ihn richten kann. Du bist wirklich Aussergewöhnlich“.

„Der Garten ist fertig“ platzte Yvonne freudestrahlend in die Küche „und die Sonne ist auch schon hinter den Bäumen verschwunden. Wir können also…Oh, hab ich euch gestört?
„Nein, nein“ wiegelte Margret ab und nahm Yvonne liebevoll in den Arm „komm, lass uns die Sachen rausbringen“.
Gemeinsam trugen sie die Schüsseln mit Salaten und Platten mit allerlei leckeren Häppchen sowie Fleisch, Gemüse und Obst zum Grillen, die Margret und Helena wehrend ihrer Unterhaltung vorbereitet, hatten in den Garten. Alles fand auf einem niedrigen, aber ausladenden Tisch, um den sich eine grosse Hollywoodschaukel, zwei bequeme Gartenstühle und ein wuchtiger Grill gruppierten, Platz.
„Warum hast du dich denn nicht richtig hingesetzt“ fragte Yvonne Helena als sie seinen Moment allein im Garten waren „dann hättest du nicht in der Küche helfen müssen und wärst sicher herrlich gefickt worden“.
„Ich konnte doch nicht einfach…“ begann Helena und wurde sofort unterbrochen „Sicher kannst du. Er ist in den letzten Tagen total Zärtlich drauf. Das solltest du ausnutzen“.
`Zärtlich` dachte Helena und rieb wieder vorsichtig über ihre immer noch unverändert schmerzende Brustwarze.
„Und das bring er auch wieder in Ordnung“ sagte Yvonne als sie sich ihre Brustwarze anschauten „wenn du dich nicht wieder so trottelig benimmst“.
Unbemerkt war Margret wieder zu ihnen gestossen. „Versuch doch mal ob du ihn erreichst“ forderte sie Helena auf „jetzt wo er anderweitig beschäftigt ist und ihr euch nicht berührt. Sag ihm dass wir so weit sind und dass er May mitbringen soll. Sie ist ja jetzt deine Zofe und hat dich bei Tisch zu bedienen. Und ausserdem wäre Sinthoras sicher nicht erfreut wenn du immer wieder deine Füsse von seinem Schoss nehmen würdest um dich selbst zu bedienen“.


Ob sie Sinthoras erreichte? Helena bezweifelte es. Sie schlenderte hinüber zur Hollywood-Schaukel und setzte sich, dann schloss sie die Augen und versuchte, sich zu konzentrieren.
Als sie vorhin mit ihm kommuniziert hatte, war es gewesen als wartete er direkt vor ihrem Geist. Sie stellte sich ihre Gedankenwelt als ganz persönliches Haus vor, vor dem Sinthoras gestanden hatte. Helena hatte nur ein Fenster öffnen müssen, um zu ihm nach draußen rufen zu können und er hatte sie gehört.
Ja, mit dieser Metapher konnte man es in etwa beschreiben, das brach den magischen Vorgang des gedanklichen Kommunizierens auf eine Ebene herunter, die sie verstehen und akzeptieren konnte.
Nun jedoch war der Garten vor ihrem Haus leer, Sinthoras war offensichtlich anderwärtig beschäftigt und konzentrierte sich nicht auf sie.
Eigentlich müsste sie ja nur seine Gedanken finden, an seine imaginäre Haustür klopfen und dann, falls er sie hörte, die Botschaft überbringen. Das klang nicht allzu kompliziert.
Versuchsweise dachte Helena an den Dämon, stellte ihn sich in seinem Arbeitszimmer
vor, versuchte zu imaginieren, wie er in dem Raum auf und ab ging, sich das lange, seidene Haar hinter die spitzen Ohren strich, seinen eigenen, unergründlichen Gedanken nachhing… Da! Da war etwas. Zuerst sah sie ein düsteres Gebäude verschwommen in weiter Ferne, im nächsten Augenblick stand sie direkt davor. Unheilvoll ragte es vielstöckig vor ihr auf, an allen Ecken und Enden waren Erker, spitze Türme und zusätzliche Räume angebaut worden, den Gesetzen der normalen Gravitation folgend hätte wohl es in sich zusammen brechen müssen. Helena fühlte sich eingeschüchtert und winzig.
Mit dem Gefühl, dass sie einen Fehler beging, schickte sie einen gedanklichen Impuls aus, indem sie sich vorstellte, mit dem schweren, gusseisernen Ring in Form eines Maules an das Flügeltor zu klopfen. Nichts passierte. Helena versuchte es erneut, wesentlich nachdrücklicher diesmal. Wäre sie vor einer echten Tür gestanden, hätte sie Sturmgeläutet.
„Was?!“, erklang eine grollende Stimme und beide Flügel des Tores wurden aufgerissen. Der plötzliche Sog, der dadurch entstand, ließ sie über die Schwelle stolpern. Sofort stürzte ein kreischend bunter Mahlstrom an Bildern auf sie ein, gellende Töne hämmerten gegen ihr Trommelfell, siedend heiße Empfindungen schienen ihre Haut zu versengen. „Nein!“ Der Augenblick dauerte eine gefühlte Ewigkeit, dann umfing sie samtene Dunkelheit und betäubte ihre gequälten Sinne.

Helena blinzelte. Ihr Kopf schmerzte, als hätte ihn jemand mit einem Presslufthammer bearbeitet. Über sich sah sie einen dunkelblauen Baldachin und sie lehnte auf etwas Weichem. Ein besorgtes Gesicht beugte sich über ihr Blickfeld. Yvonne.
Sie lag rücklings auf der Hollywood-Schaukel, ihre Füße waren mit einem Stapel Kissen hochgelagert und ihr Kopf lag auf den Oberschenkeln der Französin. Alles fühlte sich unwirklich an.
„Was ist passiert?“
Sanft strich die junge Frau ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Du wolltest Sinthoras‘ Gedanken erreichen. Und dann bist du plötzlich umgekippt. Margret hat gesagt, dass du ohnmächtig geworden bist und dass ich deine Füße hochlagern soll. Möchtest du etwas zu trinken? Ich habe Wasser da – und Traubenzucker. Hier. Nimm ein Stück.“ Sie schob ihr ein kleines, süßes Viereck in den Mund.
Langsam kaute Helena. Vorsichtig setzte sie sich aufrecht hin und akzeptierte dankbar das Glas mit Wasser, das Yvonne von irgendwo herbeigezaubert hatte. Wahrscheinlich hatte sie es auf dem Boden abgestellt gehabt.
„Nur Wasser?“, fragte sie argwöhnisch, „ganz sicher kein Zaubertrank?“
Yvonne lachte glockenhell. „Nein, Dummerchen, das kannst du sorglos trinken. Wer wäre ich, dass ich deine Schwäche ausnutzen würde, um dir noch mehr von dem Trank zu verabreichen? Und du bist wirklich selbst schuld, dass du im Moment unter seinem Einfluss stehst – hättest du halt nicht aus Margrets Glas trinken dürfen.“
Wie auf ein Stichwort suchte sich Margret just diesen Moment aus um mit schwingenden Hüften aus der Küche zu ihnen zu kommen. Sie trug eine ausgesprochen sorgenvolle Miene zur Schau.
„Helena?“, fragte sie, „geht’s dir wieder gut?“
„Ja, danke. Mein Kopf schmerzt, aber davon abgesehen ist alles in Ordnung.“
„Gut. Sinthoras verlangt nach dir. Sofort. Ich weiß nicht, was genau du angestellt hast, als ich dich gebeten habe, ihn zu rufen, aber er ist alles andere als begeistert davon. Besser, du lässt ihn nicht länger warten.“
Ein mulmiges Gefühl beschlich Helena. Sie gab Yvonne das Wasserglas zurück und machte sich auf den Weg zu seinem Arbeitszimmer.
Oh ja, sie wusste sehr genau, was sie angestellt hatte. Anstatt im Geiste eine gewisse - anscheinend sehr sinnvolle - Distanz zu ihm zu wahren, war sie direkt in seinen Geist eingedrungen. Vermutlich durfte das gar nicht möglich sein, aber ok, rationell betrachtet durfte dieses ganze Per-Gedanken-kommunizieren-Dings nicht möglich sein, also bitte. Und es war ein Unfall gewesen!
Schneller als ihr lieb war stand sie vor seiner Tür. Sie hob die Hand, um anzuklopfen, aber bevor sie das tatsächlich tun konnte, schwang die Tür nach innen auf.
„Kommt herein“, wurde sie aufgefordert. Er klang ruhig. Beherrscht. War das gut?
Helena schluckte schwer und trat ein.
„Es tut mir leid“, begann sie sofort, „ich wusste nicht-“
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  #30  
Alt 09.06.2013, 09:33
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Sinthoras war zornig über die Dreistigkeit, aber auch die Unvernunft, mit der Helena in seinen Geist eigedrungen war. Aber gleichzeitig auch überrascht dass sie es überhaupt konnte. Ein Teil seines Ichs dachte sich bereits drastische Strafen für sie aus.
Als er sie dann vor sich sah gewann die andere Seite seines Ichs schnell die Oberhand.
Sie zitterte am ganzen Leib und ihre Beine konnten sie kaum tragen. Ihre auch so schon angenehm blasse Haut war noch um einiges heller geworden. Ihre Venen schimmerten Blau unter der Oberfläche. Wenn sie eine Albae gewesen wäre würde es ihm sehr gefallen. Aber sie war ein Mensch und bei Menschen bedeutete es nichts Gutes wenn sie ihre Farbe verloren.

„Legt euch hin“ unterbrach er sie mit einer Geste zur Liegen während er aufstand und zum Regal ging. Helena befolgte seine Anweisung wortlos. Mit einer Karaffe in der einen und zwei Gläsern in der anderen Hand setzte er sich zu ihr. Ohne sie aus den Augen zu lassen schenkte er reichlich ein und reichte ihr ein Glas.
„Was ist das“ fragte Helena mit leiser, angstvoller Stimme „doch nicht wieder so ein Zauberzeug“?
„Nein, kein Zauberzeug“ beschwichtigte der Dämon mit einem Lächeln auf den Lippen „Whisky, von Menschenhand gemacht. Das wird euren Kreislauf wieder in Schwung bringen. Trinkt“.
Helena nahm das Glas entgegen und trank einen Schluck. „Das brennt ja höllisch“ beschwerte sie sich mit verzogenem Gesicht.
„Austrinken“ ordnete er an und Helena gehorchte widerwillig. Nach Luft schnappend reichte sie ihm das leere Glass. Langsam kehrte etwas Farbe auf ihrer Haut zurück.
Sinthoras tastete sie mental ab während er an seinem Glass nippte. Es war noch einmal gut gegangen. Körperlich und Geistig würde sie keine Schäden davon tragen. Etwas zu essen, zu trinken und ausreichend Schlaf würden genügen um sie wieder herzustellen. Zärtlich umfasste er sie mit einer Hand, liess sie über ihren Beckenknochen gleiten, strich über ihre Rippen, nahm ihr die Angst. Helena entspannte sich, hörte allmählich auf zu zittern.
„Wie fühlt ihr euch“ fragte er mit ruhiger Stimme. Der Befehlston war aus ihr verschwunden.
Helena horchte in sie hinein. Der Alkohol war ihr schnell ins Blut übergegangen.
„Ehrlich?“ fragte sie und fuhr mit einem gequälten Lächeln fort „wie durchgekaut und ausgespuckt. Und meine Brustwarze tut auch noch weh“.
„Wenn`s weiter nichts ist“ entgegnete der Dämon mit einen belustigten Unterton über ihre Ausdruckweise in der Stimme „da kann ich helfen“. Er beugte sich über sie und berührte ihre Brustwarze mit den Lippen. Helena zuckte im ersten Moment aus Angst vor erneuten Schmerzen zusammen, stellte dann aber erstaunt fest das ihre Schmerzen sofort nachliessen als er seine Zunge langsam um ihre Brustwarze kreisen liess.
„Wie konntet ihr nur versuchen in meinen Geist einzudringen“? Seine Stimme hatte wieder ihren bestimmenden Ton angenommen. Seine Hand, die weiterhin zärtlich über ihre Flanke strich, liess Helena aber annehmen dass sie nichts zu befürchten hatte.
„Margret hat gesagt das ich euch rufen sollte nachdem ich ihr gesagt hatte was zwischen uns passieret ist, heute Nachmittag“ erklärte sie „und da hab ich es einfach versucht“.
„Margret“ fragte er nach und feine, schwarze Linien erschienen in seinem Gesicht um sofort wieder zu verschwinden. „wie konnte sie nur…“ Sinthoras dachte nach.
„Was habt ihr gesehen“ wollte er wissen und Helena beschrieb ihm ihr Vision von dem verzerrten Haus.
„Das ihr das könnt spricht für euch“ begann der Albae nach einer Weile des Nachdenkens „das ihr es getan habe spricht aber eher für euren Leichtsinn. Ihr könnt von Glück reden das ich euch rechtzeitig wahrgenommen und wieder vor die Tür gesetzt habe. Ihr hättet euch in meinem Haus verlaufen, währt in ihm aufgegangen, zu einem verschwommenen Teil meiner Erinnerungen geworden. Nur euer Körper währe übrig geblieben, lebend aber ohne eigenes Ich, ohne Gefühle, ohne Willen. Nur noch eine leere Hülle die tut was man ihr sagt. Betretet mein inneres Haus nie wieder“.
Helena schaute ihn mit grossen Augen an. War es wirklich so dass sie in seinem Geist war? Dass sie ab und an wusste was andere Menschen dachten, vor allem wenn sie ihr gegenüber feindselig waren, war ihr schon aufgefallen. Bisher hatte sie es aber nur für gute Menschenkenntnis gehalten.
„Ich kann so was“ fragte sie ihn erstaunt „wieso“?
„Ihr tragt anscheinend Magie in euch“ antwortete er „zu schwach als dass ich sie wahrnehmen kann, aber offensichtlich vorhanden“.
Sinthoras griff in den Schatten über der Liegen und hatte plötzlich einen silbernen Ring, der einen Smaragd einfasste, zwischen Daumen und Zeigefinger. Wortlos steckte er ihn an den Ringfinger ihrer rechten Hand.
„Stellt euch vor ihr seid in eurem Haus…“ begann er.
Helena richtete sich auf und zog die Beine an den Oberkörper. „Nein, nein, das mach ich nie wieder“ währte sie ab.
„Keine Angst. Ich bin bei euch“ seine Stimme duldete keinen Widerspruch, gab ihr aber gleichzeitig Sicherheit.
„Gut“ gab Helena nach „ich verlass mich auf euch“. Sie konzentrierte sich auf ihr inneres Haus und befand sich in einem Raum von dem mehrere Türen abgingen. Es sah unordentlich aus, irgendwie durcheinander. „Neben der Tür zum Garten steht ein rotes Telefon“ hörte sie seine Stimme wie aus weiter Ferne „das ist der Ring den ich euch gerade gegeben habe“.
Helena schaute sich um. Tatsächlich, auf einem kleinen Tisch neben der einzig verschlossenen Tür stand ein rotes Telefon auf einem Stapel alter Zeitungen. `Warum ist es hier nur so schrecklich unaufgeräumt`? fragte sie sich. „Nehmt den Hörer ab“ hörte sie ihn wie durch Watte „legt ihn nicht ans Ohr, sprecht nicht hinein. Nur abnehmen“.
Helena nahm den Hörer ab.

Schon seit eine halben Unendlichkeit hatte er sich nicht mehr auf die Ebene der bildlichen Magie herab gelassen. Aber wenn das Helenas Ebene war hatte er keine andere Wahl.
Er befand sich vor einem kleinen Haus das einsam auf eine Wiese stand. Vorsichtig klopfte er an. Seine Macht dabei soweit zu kontrollieren dass er nicht gleich die Tür einschlug fiel ihm nicht leicht. Liedschläge der Unendlichkeit vergingen bis sie ihm öffnete.
Helenas Gesicht war die Anstrengung anzusehen die es sie kostete die Vision aufrecht zu halten. Ihre Erscheinung wechselte ständig von einer konservativ gekleideten Frau mit streng zu einem Dutt gebundenen Haaren in ein viel zu gross geratenes Mädchen mit ausgeblichenen Jeans und zerschlissenen Turnschuhen um dann zu einer hageren, ausgezerrten Frau zurückzukehren die sich prompt in eine verführerische, nackte Schönheit wandelte bevor ihn Angsterfüllte Augen aus den Gesicht einer Frau ansahen die nur einen Wunsch zu verspüren schien. Flucht.
Vorsichtig liess er Energie in Helenas Vision strömen um sie zu stabilisieren, aber ohne den gewünschten Erfolg. Die Unordnung blieb.
`Der Alkohol` ging es ihm durch den Kopf wobei er an seinem Glas nippte.
„Darf ich eintreten“ fragte er mit leiser Stimme. Das Fünffachwesen antwortete ihm gleichzeitig.
„Neiiinnn“ schrie die Ängstliche, „ich hab sie doch schon mal gesehen“ fiel dem Mädchen ein, „bitte, aber nur kurz. Es ist so anstrengend“ kam es von der Ausgezerrten, „bitte, tretet doch ein“ hauchte die nackte Schönheit, „ich muss doch erst etwas Ordnung schaffen“ versuchte die mit dem Dutt abzuwehren.
Um eintreten zu können musste Sinthoras sich klein machen damit er Helenas inneres Haus nicht sprengte. Flüchtig schaute er sich um. Unordnung umgab ihn. Gegenstände aus ihrem bisherigen Leben lagen wahllos herum. Alle Zimmertüren standen weit offen. Ein Liedschlag der Unendlichkeit würde genügen um Helenas Innerstes zu erkunden, alle ihre Geheimnisse, Ängste, Erinnerungen, Sehnsüchte zu kennen. Aber nein, das würde das bisschen Vertrauen, das sie zu ihm hatte, nur zerstören. Auch wenn ihr inneres Haus, aus seiner Sicht, verschwindend klein war, war es doch ihres.
Vorsichtig nahm er sie in den Arm und spürte gleichzeitig wie sich ein weicher, schlanker Körper an ihn schmiegte. Das Fünffachwesen hatte kaum Substanz, zerfiel. Nur die hagere, ausgezerrte Frau blieb letztendlich zurück.
„Ihr habt verstanden wie es geht“ fragte er sie und küsste sie auf die Stirn. Sie nickte. „Hab ich“. Helena weiterhin in den Armen haltend tauchte er auf und geleitete sie so sicher zurück.

„Wow“ machte Helena und holte tief Luft wehrend sie sich an ihn kuschelte „ist das immer so“?
„Nein, wenn ihr nüchtern und ausgeruht seid ist es einfachen“. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht „aber für Heute ist Schluss mit dem Zauberzeug“.
„Wie lange waren wir fort? Ich meine da…was auch immer“ fragte Helena mit mädchenhafter Neugier „das kam mir so unendlich lange vor“.
„Ja“ überlegte Sinthoras „das waren tatsächlich einige Augenblicke der Unendlichkeit…aber in eurer Realität nicht einmal ein Atemzug“.
„Ist es bei Margret, Yvonne und May genauso“ wollte sie wissen.
„Nein, anders, einfacher“ versuchte er zu erklären „wie telefonieren mit einem eingebauten Handy. Sie sind sich ihrer inneren Häuser nicht bewusst. Und May besitzt nicht einmal einen Ring“.
„Wieso nicht“ wollte Helena wissen „hatte sie nie einen oder habt ihr ihn ihr wieder abgenommen“?
„Ich habe ihn zurückverlangt“ gestand der Dämon „ich konnte ihr permanentes, geiles Geplapper nicht mehr ertragen“.
Die nackte Schönheit in seinen Armen lachte auf „Das hätte ich mir denken können“.
„Wie fühlt ihr euch“ wollte Sinthoras wissen. Helena spielte mit ihren Haaren, rollte sie zusammen und legte sie sich auf den Kopf von wo sie sogleich wieder hinunter fielen. „Besser als nach meinem Selbstversuch. Aber ich hab Hunger…und Durst“.
Sinthoras nahm sie auf den Arm und trug sie zur Tür. „Unter wartet sicher ein gutes Essen auf euch, und auch Getränke“.
Im Flur angekommen hörten sie ein leises Stöhnen das sich allmählich steigerte. Helena kicherte mädchenhaft. „Pssst“ machte der Dämon und blieb vor Mays Tür stehen. Langsam schwoll das Stöhnen an und endete schliesslich in eine unterdrückten Aufschrei. Sinthoras wartete noch einen Moment bevor der die Tür aufspringen liess. May lag mit angewinkelten und weit gespreizten Beine auf ihrem Bett, eine Hand noch in ihrem Schoss. Erschrocken sprang sie auf. Helena konnte sich nicht mehr beherrschen und kicherte laut. `Ich sollte ihr öfter Whisky geben` dachte er mit einem schellmischen Grinsen auf den Lippen.
„Wenn du fertig bist begleite uns doch in den Garten“ forderte er May mühsam beherrscht auf „deine Herrin bedarf deiner Dienste“.

Mit Helena auf dem Arm ging Sinthoras die Treppe hinunter. May trottete mit einigen Metern Abstand hinterher.
„Arme May“ flüsterte das Mädchen auf seinem Arm „muss sie es sich denn immer selber machen“
„Ihr könnt euch ja was für sie einfallen lassen“ meinte Sinthoras mit einem dämonischen Grinsen „sie gehört schliesslich euch“. So leicht beschwipst gefiel sie ihm eigentlich. Sie war Locken, beschwingt, dachte nicht immer so viel darüber nach ob sie auch alles richtig machte.
Im Graten angekommen entfachte er die Fackeln die Yvonne in einem weiten Kreis aufgestellt hatte. Die Laternen in den Bäumen erhellten den Garten zusätzlich.
Margret erhob sich und ging auf die Neuankömmlinge zu. „Ist alles in Ordnung im ihr“ fragte sie Sinthoras.
„Mir geht es Bestens“ plapperte Helena drauflos. Der Whisky, die neue Erfahrung über ihre Fähigkeiten und die Tatsachen dass sie so durch die Gegend getragen wurde beschwingten sie. Ja, auf den Armen eines Mannes, das war auch eine neue Erfahrung. Sie war zwar sehr schlank aber wegen ihrer Grösse nun doch nicht gerade ein Leichtgewicht und so hatte es eigentlich noch niemand versucht.
Sinthoras schaute Margret in die Augen. Nach einer Weile senkte diese den Blick. „Ja, Gebieter. Ich werde mich euren Wünschen fügen“ sagte sie mit unterwürfiger Stimme.
„Gut, dann betrachte ich die Angelegenheit vorerst als erledig“ erwiderte der Dämon mit gebieterischem Tonfall „lasst uns den Abend nun geniessen“.
Sinthoras setzte Helena auf die Hollywoodschaukel, legte ihr einige Kissen in den Rücken und hinter den Kopf.
„May, ich habe Durst“ befahl Helena ihrer neuen Sklavin „reiche mir ein grosses Glass Wasser. Und dann wirst du mir von den Leckereien etwas auf einem grossen Teller servieren“. Ihre Macht über die kleine Thai gefiel ihr.
May reichte ihr das Glass und wären sie trank setzte sich Sinthoras zu ihr, legte sich ein Kissen auf den Schoss, bettete ihre Füsse darauf und zog ihr die Schuhe aus. Zärtlich massierte er ihre Füsse und liess dabei behutsam etwas Energie in ihren Körper fliessen damit sie nicht sofort in tiefen Schlaff fallen würde nach dem sie gegessen hatte. Der Tag hatte für Helena so viel Neues gebracht, hatte ihr Leben von Grund auf verändert. Er sollte friedvoll enden, beschwingt, fröhlich, zärtlich. Ja, vielleicht sogar ein wenig lustvoll wenn sich mit dem Alkohol auch das Mädchen in ihr verflüchtigte und die nackte Schönheit voll zum Vorschein trat, und vielleicht auch ein wenig von der Selbstsicherheit die die Frau mit dem Dutt an den Tag legte. Helena sollte mit dem Gefühl schlafen gehen anerkannt und endlich zu Hause angekommen zu sein.
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