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Vorstellung, bin auch neu hier: Mann? - Frau? Wo gehöre ich hin?
Ein liebes Hallo an alle Forumsmitglieder!
Auch ich möchte mich hier einmal vorstellen.
Über meine Neigungen sagen mein Profilbild und mein Nick ja schon einiges aus.
Aber:
Ich bin wer ich bin - Ich bin was ich bin.
Ja, ich bin bin einfach ein Mensch. Ein Mensch, der/ die in 2 realen Welten lebt.
Die eine ist meine berufliche Welt. Und ich liebe meinen Beruf sehr.
Nur - es gibt hier viele Dinge und Verhaltensweisen, die mir eigentlich nicht liegen. Ich muß oft hart sein, darf keine Gefühle zeigen - ja, manchmal auch auch ein gewisses Sado- Gehabe an den Tag legen.
Es gibt Tage, da hasse ich mich selbst dafür, kann mich nicht ausstehen und darf doch wieder keine Gefühle zeigen.
Die andere, meine eigentliche Welt, in der ich mich wohl fühle, in der ich Gefühle zeigen kann und darf, wo ich mich auch mal fallen lassen kann, Tränen haben und Weinen darf, lachen (richtig lachen) kann, das ist Sklavin Devot.
Hier bin ich einfach ich!!! Sklavin Devot, einfach nur Sklavin Devot!!!
Auch, wenn die Geburt von Sklavin Devot sehr schwer und hart war. Es ist wundervoll, sie leben zu können - sie leben zu dürfen- sie auch als Ratgeberin zu haben!!!
Es fing ja schon in meiner frühen Jugend an. Die ersten Nylons, das erste (ausrangierte) Kleid, die ich meiner Mutter heimlich entlieh. Dieses tolle Gefühl wie ein Mädchen herumzulaufen - heimlich, wenn niemand anwesend war - Das erste Mal Pumps meiner Mutter an den Füßen zu spüren, der Versuch darin zu laufen. Die Perücke meiner Mutter aufzusetzen. Lippenstift mußte noch drauf.
Da stand sie das erste Mal - lebte im Geheimen das erste Mal auf - Sklavin Devot.
Aber die Gesellschaft, die Familie. Nein - so etwas darf nicht sein. Ein Junge hat stark zu sein. Gefühle zeigen, Tränen im Gesicht, hemmungslos zu weinen und zu schluchzen - Nein, Nein, das macht ein Junge (Mann) nicht.
Irgendwann war es soweit. Ich hatte keine Tränen mehr - konnte keine Gefühle mehr zeigen, war aber auch nicht mehr in der Lage Gefühle zu empfangen.
Doch ein kleiner Funken von Sklavin Devot war immer da. Wollte raus, aber sie durfte nicht, ja sie wurde von mir auch bekämpft.
Sklavin Devot durfte es nicht geben!!! Sie hatte kein Recht zu leben - so hatte man es mich gelehrt. "Das ist ja abnormal und pervers."
So ging es über 30 Jahre. Jahre, die teilweise in - nah sagen wir mal - schon selbstzerstörerischen Verhaltensweisen endete.
Sklavin Devot, sie trat immer mal wieder kurz und leise hervor, meldete ihre Daseinsberechtigung an, klopfte an die Tür des Lebens.
Irgendwann ging es so nicht mehr weiter. Sklavin Devot in mir wurde immer stärker.
Wenn ich mich nicht ganz selbst zerstören wollte, mußte ich sie leben, mit ihr leben, in ihr leben, sie akzeptieren, lernen sie zu verstehen.
Ja, das ist in Kurzform meine Geschichte.
Ich liebe Sklavin Devot inzwischen sehr. Sie gibt mir ein Gefühl, das ich so nie kannte.
!!!!!!!!!!!!! ICH BIN SKLAVIN DEVOT !!!!!!!!!!!
Ein Transvestit, eine Transsexuelle???
Ich weiß nicht recht. Kann ich es denn so genau eingrenzen und abschätzen?????
Manchmal gehe ich gefühlsmäßig so sehr in Sklavin Devot auf - Dann mag der Begriff transsexuell vielleicht seine Berechtigung haben.
Aber ich habe mittlerweile auch gelernt, daß sich beide, Sklavin Devot und mein anderes ich, gegenseitig brauchen. Einer kann ohne die andere nicht existieren.
Also komme ich zum Schluß noch mal auf den Anfang der Geschichte zurück - ICH BIN EIN MENSCH - EINFACH NUR EIN MENSCH, mit all meinen Schwächen, meinen Gefühlen, meinen Tränen, meinem Lachen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die/ der Du diese Geschichte liest.
Du magst Dir Deine eigenen Gedanken über mich machen, magst mich vielleicht beurteilen, aber DAS BIN ICH!!!!
Liebe Grüße an jede/ jeden die/ der dies liest.
Sklavin Devot
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